Griechenland - Informationen
zu den Buchstaben C und D

Camping:

Mittlerweile findet man in Griechenland zahlreiche Campingplätze, mit aber zum Teil sehr unterschiedlicher Qualität. Es gibt auch noch Inseln, auf denen es keine offiziellen Campingplätze gibt bzw. die Anzahl sehr gering ist (so gibt es auf der ganzen Insel Rhodos nur einen Campingplatz, der kurz hinter Faliraki liegt). Der ADAC-Campingführer kann zwar eine Hilfe sein, um Campingplätze zu finden, die Angaben stimmen aber sehr häufig nicht mit der Realität überein und es sind auch lange nicht alle Campingplätze aufgeführt. Vor Ort - also in Griechenland - gibt es einen Campingführer der umfangreicher ist. M.E. heißt er "Camping in Greece" und ist in Englisch. Einen Überblick kann man sich jedoch auch im Internet verschaffen. Auf der Homepage "Der Kykladen-Campingführer" (externer Link) sind verschiedene Campingplätze auf den Kykladen beschrieben.
Wildes Campen ist in ganz Griechenland verboten, wird aber häufig geduldet. Man sollte jedoch vorher fragen, ob der Besitzer einer Weide o.ä. nichts dagegen hat. Das man den Müll anschließend einsammelt und mitnimmt bzw. vernünftig entsorgt, sollte selbstverständlich sein.

Chalkidiki:

Im Nordosten Griechenlands liegt Chalkidiki, eine Halbinsel mit üppig grüner Vegetation. Hier kann man einen perfekten Badeurlaub verbringen, denn es gibt zahllose sehr schöne Sandstrände. Zielflughafen, um Urlaub auf Chalkidiki zu machen ist Thessaloniki. Chalkidiki besteht aus drei "Fingern" - den Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos und gehört zur Provinz Zentral-Makedonien.
Kassandra ist der touristisch am besten erschlossene Teil von Chalkidiki. Viel größere Hotels liegen auf dieser Halbinsel, wo es auch die schönsten Strände gibt. Kassandra ist nicht so gebirgig wie die anderen beiden Halbinseln. Hauptort ist der Ort Kassandria, der im Binnenland liegt. Ein sehr schöner Ort ist Afytos, mit vielen alten Häusern aus dem 19. Jahrhundert. Große Sehenswürdigkeiten findet man auf Kassandria nicht. Leider sind in den letzten Jahren viele Bausünden begangen worden. Die Landschaft mit Olivenhainen, großen Getreidefeldern sowie Pinien- und Kiefernwäldern ist trotzdem sehr reizvoll.
Der mittlere "Finger" ist Sithonia und vom Tourismus bisher noch nicht so stark vereinnahmt worden. Hier findet man  noch zahlreiche ruhige und gemütliche kleine Bergdörfer und Küstenorte. Auch auf Sithonia sind die Strände überwiegend sehr schön und feinsandig. Die Landschaft ist wesentlich gebirgiger - der höchste Berg erreicht immerhin 808 Meter. Große Teile von Sithonia sind mit Kiefernwäldern bewachsen. 
Über den Berg Athos erhält man auf der Seite mit den Buchstaben A und B gesonderte Informationen.


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Chalkidiki 
Jede Menge Traumbuchten und Sandstrände, beste Wandermöglichkeiten auf Eselspfaden zwischen Steineichen und Olivenhainen und ein azurblaues Meer entlang der endlosen Küste: Diese Handbuch bringt sie zu den schönsten Fleckchen auf Chalkidiki. Doch auch die Ausflüge in die Unterwelt bei Petralona sowie die besten Beispiele antiken Städtebaus in Olimbiada haben ihren besonderen Reiz. Drei Regionen hat Andreas Neumeier dabei speziell behandelt: Agia Paraskevi auf Kassandra, Toroni auf Sithonia und Athos. Ob Sie allerdings Wanderungen zu den Bergdörfern ins Hinterland bevorzugen, die historische Traumbucht mit dem versunkenen Hafen besichtigen wollen oder einer Mönchsrepublik, in der die Zeit stehen geblieben ist, einen Besuch abstatten, bleibt allein Ihre Sache. Auf 240 durchgehend farbigen Seiten, die eine Vielzahl praktischer Tipps und Hintergrundinformationen zur grünen Halbinsel im Nordosten Griechenlands bieten, werden Sie mit Sicherheit auf Ihre Kosten kommen! 
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Pressestimmen:
"Bei dem Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag handelt es sich qualitativ um das Beste, was man lesen kann. Hier finden sich nicht nur detaillierte Infos zu Reisevorbereitung, Anreise, Land und Leute, sondern auch Infos zu den Reisezielen, wie sie genauer gar nicht sein könnten. Die Bücher sind übersichtlich gestaltet und informativ-witzig geschrieben - unentbehrlich für jeden, der auf eigene Faust Griechenland entdecken will, und selbst der Pauschalurlauber findet Ausflugtipps, die sonst in keinem Reiseführer stehen."
(logo)

"Viele Tipps und Hintergrundinformationen zur grünen Halbinsel im Nordosten Griechenlands gibt das Reisehandbuch aus dem Michael Müller Verlag."
(Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Chios:

Chios (842 qkm - 48.000 Einwohner) ist die größte der Nordostägäischen Inseln, die fünftgrößte Griechenlands und ist eine wohlhabende Insel. Der Wohlstand kommt aber nicht vom Tourismus, sondern die Seefahrt und besonders der Mastix-Strauch haben der Insel das Geld gebracht. Aus dem Mastix-Strauch wird ein Harz gewonnen, das als Aromastoff für Süßigkeiten, Kaugummis und Parfüms dient und zur Herstellung von Klebstoff und Farben verwendet wird. Seit der Antike wird dem Harz auch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Der Strauch wächst im Süden der Insel.
Chios-Stadt (ca. 24.000 Einwohner) liegt an der Ostküste der Insel und besitzt noch mehrere Gebäude aus der Türken-Herrschaft. Die Stadt hat ansonsten nicht sehr viele alte Bauten, was daran liegt, dass die Stadt 1822 von den Türken niedergebrannt wurde und zusätzlich 1881 durch ein Erdbeben stark zerstört wurde. Sehenswert sind die große Moschee, das Altstadtviertel Kastro und die Korais-Bibliothek.
Es folgen einige Sehenswürdigkeiten und interessante Orte auf der Insel:

Chios hat einen Flughafen, der ganz in der Nähe von Chios-Stadt liegt. Es gibt Flugverbindungen mit Athen, Thessaloniki und Lesbos.
Fährverbindungen gibt es u.a. mit Piräus, Lesbos, Samos, Rhodos, Thessaloniki, Rafina (Festland) und Limnos.

Delos:

Die kleine Insel Delos (ca. 3,5 qkm) liegt in der Nähe von Mykonos und ist mit Ausflugsbooten in ca. 30 Minuten zu erreichen. Sie gehört zu den Kykladen-Inseln, ist unbewohnt, baumlos und eine einzige Ausgrabungsstätte (täglich außer montags geöffnet). Ein Besuch ist für diejenigen Pflicht, die sich für Mythologie und Archäologie interessieren. Delos wird als heilige Insel bezeichnet, da hier der Geburtsort von Apollo und Artemis ist. In der Antike war Delos einer der Mittelpunkte der griechischen Kultur und das bedeutendste Heiligtum der griechischen Inselwelt. Die älteste Siedlung stammt aus dem 3. Jh. vor Christi. Die Löwenterrasse ist die bekannteste Sehenswürdigkeit (einige der Löwen werden z.Zt. restauriert und befinden sich nicht mehr auf der Insel). Nachbauten sollen aufgestellt werden bzw. stehen dort zwischenzeitlich schon. Im Museum werden viele Funde ausgestellt (u.a. Statuen, Skulpturen, Vasen, Mosaiken und Schmuck). Sehenswert sind auch das Theater, und das Haus des Hermes. Vom Kynthos-Hügel (113 Meter) hat man einen herrlichen Ausblick und kann bei schönem Wetter Mykonos, Tinos, Naxos, Paros und Siros sehen. Geht man den Hügel Richtung Westen zur Anlagestelle der Ausflugsboote hinunter, kommt man zur antiken Stadt. In den überwiegend gut erhaltenen Häusern (z.B. Haus der Masken, Haus der Delphine und Haus des Dionysos) findet man sehr schöne Mosaikböden, einige sogar mit Steinchen aus Halbedelsteinen.
Noch ein Tipp für die Überfahrt: Mykonos heißt nicht umsonst "die Insel der Winde". Besonders von Juli bis Mitte September, wenn ein starker Wind weht, ist die Überfahrt nach Delos für Leute, die leicht seekrank werden, nicht empfehlenswert.
Von Paros und Naxos werden organisierte Tagesausflüge angeboten. 

Delphi:

Eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Griechenlands in landschaftlich besonders reizvoller Lage ist Delphi, das in der Antike das größte Apollon-Heiligtum auf dem Festland besaß. Man sah in Delphi den Mittelpunkt der Welt und den Ruhm erlangte diese Stätte durch das Orakel.
Delphi liegt ca. 600 Meter hoch am Südwesthang des Parnaßgebirges. Die Ausgrabungsstätte befindet sich ca. 1 km vor dem Dorf Delphi ober- und unterhalb der Hauptstraße. Im Bereich der oberen Ausgrabungen befindet sich auch das Museum. Den Rundgang beginnt man auf der Heiligen Straße mit zahlreichen Denkmälern und mehreren Schatzhäusern. Etwas weiter oben stehen dann die Überreste des Apollon-Tempels, der 60 Meter lang und 24 Meter breit war. Dieses Bauwerk wurde mehrfach zerstört. Der letzte Aufbau erfolgte von 370 bis 330 v. Chr. Hier war auch das zuhause des Orakels. Oberhalb des Tempels liegt dann das Theater, welches auf seinen 35 Sitzreihen bis zu 5.000 Zuschauern Platz bot. Es stammt aus dem 4. Jh. v. Chr. und wurde im 2. Jh. v. Chr. restauriert.
Unterhalb der Straße liegen weitere Ausgrabungen und Baudenkmäler. Hier liegt auch das Athena-Heiligtum. Zunächst kommt man jedoch am antiken Gymnasion aus dem 4. Jh. v. Chr. vorbei. Viel ist von diesem Bauwerk, das auf zwei Terrassen stand, nicht mehr erhalten. Ein Stückchen unterhalb des Gymnasions befindet sich dann das Athena-Heiligtum (Athena wurde als Tempelhüterin und Göttin verehrt) mit der berühmten und sehr gut erhaltenen Tholos. Dieser beeindruckende Rundbau wurde zwischen 390 und 380 v. Chr. erbaut. Sein Zweck ist bis heute nicht bekannt. Von den ehemals zwanzig dorischen Säulen konnten drei wieder aufgebaut werden. Zum Athena-Heiligtum gehörten noch der alte und der neue Athena-Tempel, das Schatzhaus von Massalia und ein dorisches Schatzhaus.
Im Ort Delphi findet man zahlreiche Hotels und Pensionen, die in der Hochsaison aber schnell ausgebucht sind. Ist man auf eigene Faust mit dem Mietwagen unterwegs, sollte man aber versuchen in Delphi eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, denn die Lage ist wirklich sehr schön und ein Besuch der Ausgrabungsstätten nimmt doch reichlich Zeit in Anspruch. Wir empfehlen daher schon vor dem Besuch der Ausgrabungen im Dorf Delphi ein Zimmer zu reservieren, da viele erst nach dem Besuch in den Ort fahren, um sich ein Zimmer zu suchen.

Tholos (Delphi)
(
Die Tholos von Delphi)

Diplomatische Vertretungen:

Es folgen einige Anschriften:
für Deutschland:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Athen in der Odos Karaoli ke Dimitriou
Generalkonsulat in Thessaloniki in der Odos Karolou Diehl 4
sowie Honorarkonsulate u.a. in Heraklion (Kreta), Chania (Kreta), Patras, Korfu, Rhodos, Samos und Volos

für Österreich:
Österreichische Botschaft in Athen in der Odos Leoforos Alexandras 2
Honorarkonsulate in Thessaloniki und Heraklion

für die Schweiz:
Schweizer Botschaft in Athen in der Odos Iassiou 2
Honorarkonsulate in Thessaloniki und Heraklion

für Griechenland:
in Deutschland: Griechische Botschaft, An der Marienkapelle 10, 53179 Bonn-Bad Godesberg
in Österreich: Griechische Botschaft, Mattiellistraße 2-4, 1040 Wien
in der Schweiz: Griechische Botschaft, Jungfraustraße 3, 3005 Bern

Dodekanes:

Die Inselgruppe des Dodekanes umfasst insgesamt 19 bewohnte Inseln.  Es gehören dazu:
Rhodos, Kos, Karpathos, Kalymnos, Leros, Patmos, Tilos, Nissyros, Symi, Kassos, Astipalea und Kastellorizo. Auf ihnen leben ca. 180.000 Menschen (davon auf Rhodos ca. 100.000, auf Kos ca. 27.000, auf Kalymnos ca. 16.000 und auf Karpathos ca. 6.500).
Die bekanntesten Inseln sind Rhodos, Kos und Karpathos, die auch mit Charterflügen zu erreichen sind. Nähere Einzelheiten zu diesen Inseln finden Sie bei den entsprechenden Anfangsbuchstaben.
Die anderen Inseln können überwiegend nur mit dem Schiff erreicht werden, einige wenige auch mit kleinen Flugzeugen von Olympic Airways. Inselhüpfen ist also auch auf dem Dodekanes möglich.
Das Klima auf den Dodekanes-Inseln ist mediterran - also weitgehend trockene Sommer und milden, frostfreien Wintern. Durch die höheren Berge und die Nähe zum türkischen Festland mit den dortigen Gebirgen, regnet es auf Rhodos in den Monaten Januar und Februar häufiger als auf den übrigen Inseln. Rhodos ist daher auch die grünste Insel im Dodekanes. Die Fauna ist am schönsten von April bis Mitte Juni, wenn viele Pflanzen in Blüte stehen.

Eine Vielzahl an Reiseberichten über die griechischen Inseln und das Festland sowie umfangreiche Informationen rund um Griechenland finden Sie hier:

Alles über Griechenland
(in Kooperation mit griechenland-infos.de)

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