Griechenland - Informationen
zu den Buchstaben K und L

Kafenion

Mittelpunkt der griechischen Männerwelt ist immer noch das Kafenion. Dabei handelt es sich um meist schon ziemlich alte Cafes, die häufig sehr spartanisch eingerichtet sind (alte Holz-Klappstühle, Holztische und ein kleiner Tresen). Fast in jedem Dorf findet man mindestens ein Kafenion, häufig sind es aber zwei, wovon eines dann eine blaue Farbe hat und das andere grün ist - Grund: die politische Gesinnung. Es ist zwar nicht mehr so stark ausgeprägt, wie noch vor ca. 15 Jahren, trifft aber häufig immer noch zu. In dem "blauen" Kafenion sitzen die Anhänger / Sympathisanten der Nea Demokratia (vergleichbar mit der CDU) und im "grünen" Kafenion die PASOK-Anhänger / Sympathisanten (vergleichbar mit der SPD).
Im Kafenion wird dann hauptsächlich der griechische Kaffee (kafe elliniko) getrunken oder auch mal ein Ouzo oder Tresterschnaps. Dabei wird dann heftig diskutiert - häufig über Politik, über Sport (besonders über Fußball) oder was sonst noch im Ort passiert ist. Die Diskussionen werden teilweise recht laut geführt, was aber mehr am südländischen Temperament liegt. Manchmal treffen sich die Griechen aber auch zu einem Kartenspiel oder sie spielen eine Partie Tawli - griechisch:
Tabli (Backgammon).
Griechische Frauen wird man in einem Kafenion nur sehr selten antreffen. Trotz der Liberalisierung ist das Kafenion bis heute eine Männerdomäne geblieben.
Einen Kafenion-Besuch sollte man sich im Urlaub nicht entgehen lassen. Nicht selten wird man über kurz oder lang in die Gespräche einbezogen, denn viele Griechen waren früher einmal für einige Jahre in Deutschland als Gastarbeiter tätig. Sie wollen dann wissen, wo man herkommt und wie es einem in Griechenland gefällt. Manchmal wird man dann auch an den Tisch gebeten oder man erhält ein Getränk ausgegeben. Achtung: eine Ablehnung kommt fast einer Beleidigung gleich! 

Karpathos

Karpathos (302 qkm - 7.000 Einwohner) gehört zu den Inseln des Dodekanes und liegt zwischen Rhodos und Kreta. Die Insel ist recht gebirgig (der höchste Berg ist der Kali Limni mit 1.214 Metern). Die Inselhauptstadt  Pigadia (ca. 1.700 Einwohner) liegt in einer Bucht an der Ostküste. Bedeutende Sehenswürdigkeiten hat Pigadia nicht. Gemütlich ist die Hafenpromenade mit zahlreichen Tavernen. Pigadia hat eine Vielzahl an Hotels und Pensionen in allen Preisklassen.
Die größte Sehenswürdigkeit der Insel ist das Bergdorf Olymbos. Dieser einmalige Ort liegt ziemlich weit im Norden der Insel. Olymbos liegt malerisch an einem Hang, an dem sich die Kubenhäuser mit teilweise sehr schönen Balkonen in mehreren Terrassen hinaufziehen. Den Wagen muss man vor dem Ort abstellen. Wenn man dann zu Fuß in das Dorf geht, hat man das Gefühl, das die Zeit stehen geblieben ist. Das Brot wird überwiegend noch in Gemeinschafts-Backöfen gebacken, die man im Dorf an vielen Ecken findet. Die Frauen tragen nicht nur an Festtagen ihre Trachten bzw. Kittelschürzen und bunte blumenverzierte Kopftücher. Sie sitzen vor der Haustür und sind am häkeln oder machen andere Handarbeiten. Lastesel traben durch die engen Gassen und einige der alte Mühlen sind noch in Betrieb. 
Sehenswert ist die kleine Kirche Kyra Panagia an der Ostküste, die malerisch oberhalb eines kleinen Strandes liegt (ca. 15 km von Pigadia). Ein schöner Strand ist Apella, der ebenfalls an der Ostküste liegt (ca. 6 km hinter Kyra Panagia).
Wegen der guten Winde gehört die Küste im Süden der Insel zu den besten Surfrevieren Griechenlands. Hier gibt es auch einige recht gute Strände und mehrere Hotels entstanden in den letzten Jahren auch.
Karpathos hat einen kleinen Flughafen (liegt ganz im Süden der Insel), auf dem auch Chartermaschinen landen. Außerdem bestehen innergriechische Flugverbindungen mit Athen, Rhodos und Kreta. Fährverbindungen gibt es u.a. mit Piräus, Kreta, Rhodos und Santorin.


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Karpathos
Inseltypische Wohnhäuser, eigenwillige Musik, ungewohnte Tänze, ausgiebige Feste und viele Bräuche – Karpathos wird nicht von ungefähr als "Insel der Traditionen" bezeichnet. Doch das Eiland bietet nicht nur für diejenigen, die das "alte" Griechenland suchen, den perfekten Aufenthalt, sondern ist wegen seiner Naturschönheiten gerade auch ein Paradies für Wanderer. Durch eine bizarre Gebirgslandschaft mit grandiosen Ausblicken erreicht man malerische, ursprüngliche Dörfer, verlassene Siedlungen oder menschenleere Strände. In Folge dessen enthält Antje und Günther Schwabs Reiseführer viele Routenvorschläge nebst übersichtlichen Skizzen und Informationen zum Weg selbst. In den letzten Jahren hat sich der Trend, dass vor allem Griechen der ruhigen Insel einen Besuch abstatten, herausgebildet – ein Hinweis darauf, dass Karpathos ein echter Tipp unter Kennern ist. Darüber hinaus wird das im Norden des Eilandes gelegene Dorf Olympos wird von Experten der Ägäis als eines der schönsten Bergdörfer Griechenlands gepriesen!

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Pressestimmen:
"Urwüchsige, bizarre Landschaften, wunderschöne Strände, malerische Dörfer und Traditionen, die man sonst in Griechenland kaum noch findet. Davon handelt dieses kompetente und kompakte Reisehandbuch im Detail."
(Bücher Zeitung)

"A. und G. Schwab haben den attraktiven, durchgehend farbig gestalteten Führer für Individualtouristen überarbeitet. […] Die vielen Wanderfreunde […] finden hier 24 genau beschriebene Wanderungen, die auch mittels GPS kartiert wurden."
(ekz-Informationsdienst)

Kirche

Der orthodoxen Kirche gehören fast 98 % der Griechen an. Die Kirche hat eine sehr gewichtige Stellung im Staat. Im Jahr 1054 hat sich die orthodoxe Kirche von der katholischen Kirche abgespaltet und es gibt auch heute noch dogmatische Differenzen zwischen diesen beiden Kirchen.
In den Kirchen geht es nicht so streng zu - es wird ständig geflüstert, Verwandten, Bekannten und Freunden wird zugewinkt und es wird sich begrüßt, Männer stehen auf und gehen raus, um mal schnell eine Zigarette zu rauchen und Kinder müssen auch nicht den ganzen Gottesdienst über still sitzen. Es ist ein stetes Kommen und Gehen. Der Umgang der Griechen mit ihrer Kirche ist auffallend unverkrampft. In der orthodoxen Kirche sind die Riten, der Gesang und die Verehrung der Heiligen, die auf den Ikonen dargestellt sind, das Wichtigste.
Der Pope (oder Papas genannt) ist besonders im dörflichen Bereich auch außerhalb der Gottesdienste fast immer gegenwärtig und man sieht ihn nicht selten im Kafenion sitzen. Er nimmt an dem Geschehen im Dorf rege teil. Nach einer Hochzeit oder Taufe sitzt er meist stundenlang mit den Gästen zusammen und trinkt und feiert ordentlich mit. Der Pope hat einen Dutt (dieser Knoten im Haar) oder die Haare sind ähnlich einem Pferdeschwanz zusammen gebunden und trägt einen Bart. Dazu tragen sie meist eine schwarze Kutte und eine schwarze Kopfbedeckung, die sie nur in den eigenen vier Wänden oder bei der körperlichen Arbeit ablegen dürfen (fast alle Popen haben nebenbei eine weitere Tätigkeit - häufig haben sie Ländereien mit Wein oder Olivenbäumen, die sie dann auch selbst bewirtschaften). Es gibt auch sehr viele Popen die verheiratet sind, denn vor der Weihe zum Priester darf ein Pope heiraten (nur Bischöfe, Mönche und Nonnen haben sich dem Zölibat verschrieben).

Korfu

Korfu ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln (592 qkm - 110.000 Einwohner). Sie ist eine langgezogene Insel (schmal im Süden und breiter im Norden), die eine üppige Vegetation hat. Hauptstadt der Insel ist Kerkyra (ca. 40.000 Einwohner). Antike Stätten gibt es auf der Insel kaum, dafür zahlreiche Spuren aus der venezianischen Vergangenheit (die Venezianer herrschten von 1386 bis 1797 auf der Insel). Danach waren die Franzosen auf der Insel, bevor Korfu ein britisches Protektorat wurde und anschließend - wie die anderen Ionischen Inseln auch - an Griechenland zurückgegeben wurde. 
Die Stadt Kerkyra liegt direkt an der Ostküste - fast zentral zwischen Nord- und Südspitze der Insel. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die neue Festung (1576 von den Venezianern erbaut), die Kirche Agios Spiridon, das archäologische Museum, die alte Festung, die ihren Ursprung aus der byzantinischen Zeit hat und die große Esplanade (eine sehr schöne parkähnliche Anlage. 
Nicht weit von Kerkyra entfernt, liegt auf der Halbinsel Analipsi das Kloster Vlacherna und auf dem Felsen Pontekonisi eine kleine Kirche, die von mehreren Zypressen umgeben ist. Ein malerischer Anblick der besonders schön beim Sonnenuntergang ist. Sehr schön ist auch der neoklassizistische Palast Achillio, den Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) 1890 errichten ließ. Dieses beeindruckende Gebäude mit einem tollen Ausblick und einem sehr schönen Park erreicht man über die Ostküstenstraße in Richtung Süden (ca. 10 km von Kerkyra entfernt). Im Norden der Insel liegt der Ort Sidari. Nicht weit entfernt (etwas westlich) liegt das Kap Drastis mit einer bizarren Küstenlandschaft (vom kleinen Dorf Peroulades führt ein Weg zum Kap - nur zu Fuß zu erreichen). Ebenfalls etwas westlich von Sidari liegt der Canal d´Amour - über viele Jahre haben die Wellen schmale Fjorde in die gelben Lehmklippen gefressen. In der Nähe des Ortes Makrades (an der Westküste) steht auf einem über 300 Meter hohen Fels die byzantinische Burg Angelokastro aus dem 13. Jahrhundert. Im Süden der Insel und dort überwiegend im Inselinneren und an der Westküste trifft man auf viele Dörfer (z.B. Sinarades, Agios Matheos, Agios Georgis und ganz im Süden Lefkimi), in denen es noch so richtig gemütlich zugeht. 
Die Strände an der Ostküste (z.B. Moraitika, Benitses, Pirgi und Dassia sind sehr schön, aber auch ziemlich überlaufen. Das Wasser ist ruhig und daher auch für Kinder gut geeignet. Hier stehen auch die größten Hotelanlagen in mehreren Ferienorten. Beschaulicher geht es an der Westküste zwischen Ermones und Glifada zu, wo die Strände auch sehr schön sind. Durch zahlreiche Klippen und Felsen ist es auch ein Eldorado für Schnorchler. Hier herrscht jedoch häufiger ein stärkerer Wind. Das Wasser ist daher manchmal recht wellig und für Kinder nicht so geeignet.
Korfu hat einen Flughafen, der ganz in der Nähe von Kerkyra liegt. Zahlreiche Chartermaschinen landen hier während der Saison täglich. Es bestehen außerdem Flugverbindungen von und nach Athen mit Olympic Airways. Fährverbindungen u.a. nach Igoumenitsa, Patras und Paxos. 


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Korfu 
Die einen kommen wegen der traumhaften Strände, die anderen wegen der für griechische Verhältnisse außergewöhnlich üppigen Vegetation. Die einen lieben die Ruhe der stillen Bergdörfer, die anderen die trubelige Inselhauptstadt mit ihrer venezianisch geprägten, verwinkelten Altstadt, den originellen Läden und dem aufregenden Nightlife. Es gibt viele Gründe, die für Korfu sprechen. Und das schon seit langem, denn die zweitgrößte Insel im Ionischen Meer ist einer der absoluten Reiseklassiker in Europa. Schon Kaiserin Sissi ließ sich auf ihrer Trauminsel das Schloss Achilon als opulente Sommerresidenz ausbauen. Nicht überliefert ist, ob sie auch die kleinen Schwesterinseln von Korfu besucht hat. Gefallen hätte es ihr bestimmt, denn das friedliche Paxos und das winzige Antipaxos mit einem der schönsten Strände Westgriechenlands sind auf jeden Fall einen Tagesausflug wert.
Aktuelle Auflage: April 2010 !

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Pressestimmen:
"Was für die Kaiserin Sissi im 19. Jahrhundert schon eine Oase der Erholung war, kann für Erholungssuchende des 21. Jahrhunderts nur recht sein. [...] Der Guide aus dem Hause Müller bietet gewohnte Qualität: knackevoll mit Infos, übersichtlich, reich bebildert und durchgängig in Farbe. Perfekt für Individual-Touristen."
(Oberösterreichische Rundschau)

"...Der Korfu-Band stellt auf rund 250 Seiten die griechische Mittelmeer-Insel samt Paxos und Antipaxos vor. […] Wissenswertes und praktische Tipps von A bis Z runden die Bände jeweils ab, die auf Anreise und Übernachtung ebenso eingehen wie auf Geschichte und Sehenswürdigkeiten, Land und Leute, sowie Essen und Trinken."
(Speyerer Morgenpost)

Hier eine private Homepage, die sich sehr ausführlich mit der Insel Korfu beschäftigt (externer Link): Korfu-Hompage von Andi

Korinth

Korinth liegt auf dem Peloponnes und zwar direkt an der Landenge, die den Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Hier befindet sich auch der Kanal von Korinth. Die Stadt war in der Antike eine sehr bedeutende Handelsstadt. Die heutige moderne Stadt (ca. 24.000 Einwohner) hat viel zu bieten, da die historischen Bauten durch zwei Erdbeben (das letzte im Jahr 1928) vernichtet wurden. Dafür findet man etwas außerhalb der Stadt von Korinth einiges Sehenswertes:

Kos

Kos ist die drittgrößte Insel des Dodekanes (290 qkm - 22.000 Einwohner) und eine fast reine Touristeninsel. Es gibt nur noch wenige Handwerksbetriebe und viele Weinfelder und Obstplantagen sind großen Hotelanlagen gewichen. Über 65.000 Fremdenbetten stehen auf der Insel zur Verfügung. Ein derartiges Verhältnis (auf einen Einwohner kommen fast 3 Fremdenbetten) gibt es nicht einmal auf den bekanntesten Urlaubsinseln Kreta, Rhodos und Korfu. Die größten Sehenswürdigkeiten der Insel konzentrieren sich fast ausschließlich auf Kos-Stadt und die nähere Umgebung.
Das Asklepieion ist die größte Sehenswürdigkeit von Kos und liegt ca. 4 km von Kos-Stadt entfernt. Es war eine der ersten bekannten medizinischen Schulen Griechenlands und ein Heiligtum. Der bekannteste Mediziner war Hippokrates, der hier auch gelehrt hat. Die große Anlage liegt auf einer Anhöhe und zieht sich in drei Stufen nach oben. Die meisten Ruinen stammen aus dem 4. Jh. v. Christi.  Erforscht wurde das Asklepieion im Jahr 1902 vom deutschen Archäologen Herzog. 
Ganz oben auf der 3. Erhöhung befindet sich der große Aeskulap-Tempel, der aus dem 2. Jh. v. Christi stammt. 104 Säulen standen auf seiner gesamten Länge - die Podeste stehen heute noch.

In Kos-Stadt empfehlen wir den Besuch folgender Sehenswürdigkeiten:

Wenn es auf Kos auch nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten und typisch griechische Dörfer gibt, sehr gute Strände gibt es dafür in großer Anzahl an der Nord- und Südküste - leider aber auch zahlreiche große Hotelkomplexe. Die Strände haben - ähnlich wie auf Mykonos - zum Teil vielsagende Namen, wie z.B. Paradise-Beach und Magic-Beach (zwei im Hochsommer ziemlich überlaufene Strände).
Neben zahlreichen Chartflügen gibt es innergriechische Flugverbindungen mit Athen und Rhodos. Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Rhodos, Kalymnos, Tilos, Nissyros und Leros.


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Kos 
Kos – eine ausgesprochen attraktive und einladende Insel, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat: weite Sandstrände, glasklares Wasser, gut erhaltene Sehenswürdigkeiten, winzige Bergdörfer, prachtvolle Jachten im kesselförmigen Hafen des Hauptortes und natürlich jede Menge kulturelle Highlights – von Hippokrates bis zu den alten Römern. Die Vorzüge der Insel sind den Tourismus-Managern nicht verborgen geblieben. Kos zählt neben Kreta und Rhodos zu den beliebtesten griechischen Pauschalreisezielen. Doch Yvonne Greiner und Frank Naundorf zeigen, dass die Insel auch für Individualtouristen interessant sein kann. Das durchgehend vierfarbig gestaltete Reisehandbuch enthält viele Wandervorschläge, führt zu bedeutenden antiken Ausgrabungsstätten, lädt ein zu Streifzügen durch hübsche Ortschaften und informiert über die besten Strände des Archipels. Der Serviceteil umfasst jede Menge kommentierte Adressen zu Übernachten, Essen, Nachtleben, Einkaufen etc. Abgerundet wird das Ganze durch Ausflugsvorschläge zu den leicht erreichbaren Nachbarinseln von Kos: nach Kalymnos, der Insel der Schwammtaucher, ins Innere des Vulkankraters von Nissiros oder zum Johannes-Kloster auf Patmos. 
Aktuelle Auflage: April 2010 !

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Pressestimmen:
"Kos zählt neben Kreta und Rhodos zu den beliebtesten griechischen Pauschalreisezielen. Dass das Eiland dennoch auch für Individualtouristen interessant sein kann, belegen Yvonne Greiner und Frank Naundorf eindrucksvoll. Das Reisehandbuch enthält viele Wandervorschläge mit wegweisenden Skizzen und beschreibt ebenso ausführlich alle nennenswerten Ortschaften und Strände des Archipels."
(Hohenzollersche Zeitung)

"Umfassende Reisehandbücher [gemeint sind die Titel "Kos" und "Rhodos"; Anm. d. Red.] mit zahllosen aktuellen Tipps. Wanderungen und Touren führen zu den schönsten Orten beider Inseln."
(Welcome! Ein Magazin der Tui)

Kreta

Kreta ist die größte Insel Griechenlands (8.300 qkm - 550.000 Einwohner) und für den Tourismus in weiten Teilen gut bis sehr gut erschlossen. Die Hauptstadt der Insel ist Heraklion (ca. 125.000 Einwohner) und keine besonders schöne Stadt. Die Insel ist 256 km lang (von Osten nach Westen) und zwischen 11 und 56 km breit. Die Küsten sind sehr abwechslungsreich - lange Sand- und Kieselstrände, kleine Buchten und zerklüftete Felsküsten. Der höchste Berg der Insel ist der Timios Stavros im Ida-Gebirge mit 2.456 Metern. 
Mit der minoischen Kultur hielt auf Kreta die erste europäische Zivilisation ihren Einzug. Wegen der strategisch wichtigen Lage war Kreta in der Vergangenheit immer wieder das Ziel von fremden Eroberern und war auch über Jahrhunderte unter fremder Herrschaft. Erst 1913 wurde Kreta offiziell dem griechischen Staat zugeordnet. Bis heute hat Kreta seine strategische Bedeutung nicht verloren und ist ein sehr wichtiger Nato-Stützpunkt. Das touristische Zentrum konzentriert sich fast über den gesamten Küstenabschnitt an der Nordküste zwischen Chania und Agios Nikolaos mit Badeorten wie Georgioupolis, Rethymnon, Chersonissos und Malia. Hier gibt es zahlreiche lange und sehr schöne Strände, die aber häufig überfüllt sind. An der Südküste geht es überwiegend noch wesentlich ruhiger zu. Zwischen Felsen liegen auch hier mehrere schöne Sandstrände.
Es folgen kurze Beschreibungen zu einigen Sehenswürdigkeiten:

Charterflugzeuge nach Kreta landen auf den Flughäfen von Heraklion und Chania. Innergriechische Flugverbindungen gibt es zwischen Athen und Chania sowie zwischen Heraklion und Athen, Rhodos, Santorin und Thessaloniki. Fährverbindungen gibt es u.a. mit Piräus, Santorin, Rhodos und Kalamata (Peloponnes).


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Kreta 
Die Keimzelle europäischer Kultur wartet mit eindrucksvollen Zeugnissen einer großen Geschichte auf: Dabei sind sowohl der minoische Palast von Knossos, die alte römische Inselhauptstadt Gortis und das Kloster Arkadi, das an die Zeit der Türkenherrschaft und an den Widerstand der Kreter erinnert, von Bedeutung. Aber auch Individualreisende kommen durchaus auf ihre Kosten – es gibt sie noch, die unbebauten Strände und malerischen Buchten, vor allem im Südteil der Insel Kreta. Wer sich die Mühe macht, das Inselinnere, etwa zum Wandern, aufzusuchen, kann in den Bergdörfern noch heute gelebte Traditionen vorfinden. Über 100.000 Leser bereisten schon die Insel mit dem Kompendium von Eberhard Fohrer im Reisegepäck. Viele von ihnen haben mit ihren Tipps und Anregungen mitgeholfen, ein Buch zu schaffen, über das die Stiftung Warentest bereits urteilte: "Der mit Abstand informationsreichste Kretaführer für Individualtouristen jeder Art".
814 Seiten mit herausnehmbarer Karte (Maßstab: 1:200.000)!
Aktuelle Auflage: März 2009 !

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Pressestimmen:
"Selbst der Kreta erfahrene Tourist wird darin auf Informationen stoßen, die ihm neu und nützlich sind"
(BR online - Buchtipps)

"Es gibt Reiseführer, in die schaut man mal rein und es gibt welche, die frau besser mitnimmt. Dieser Reiseführer gehört zu denen, die unbedingt im Reisegepäck Platz finden sollten."
(Radio Darmstadt)

"Der umfangreichste Reiseführer über die Insel mit vielen Wanderungen und auch für Motorradfahrer interessanten Hinweisen zu abgelegenen Regionen ist im Michael Müller Verlag erschienen."
(Motorrad Unterwegs)

Kykladen

Die Kykladen liegen im Herzen der Ägäis und zählen mit Sicherheit zu den schönsten Inseln Griechenlands. Über 200 Inseln und Inselchen bilden die Kykladen, wovon aber die meisten sehr klein und unbewohnt sind und nicht einmal auf jeder Karte eingezeichnet sind. 24 Inseln sind bewohnt, wovon nur 8 Inseln größer als 100 qkm sind. Insgesamt leben ca. 90.000 Menschen auf diesen Inseln. Die Hauptstadt des Bezirks Kykladen ist Ermoupolis auf Syros. Einen Flughafen besitzen die Inseln Mykonos, Santorin, Naxos, Paros, Syros und Milos. Die bekanntesten Kykladen-Inseln sind Santorin, Mykonos, Naxos, Paros, Ios und Delos, über die gesonderte Informationen bei den entsprechenden Anfangsbuchstaben zu finden sind.
Über die meisten der anderen Inseln folgt hier eine kurze Zusammenfassung:


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Kykladen
"Typisch griechisch!" Auf die Kykladen trifft dieses gängige Klischee vielleicht noch am ehesten zu. Die steinig-ausgedörrten Berg- und Hügelmassive ohne Baum und Strauch, die zahllosen Kirchlein und Kapellen mit lichtblauen Kuppeln sowie Dutzende und Aberdutzende von Sandstränden jeder Größenordnung, die erwärmt von der sengenden Sonne an einem tiefblauen Meer liegen, laden zum Träumen und zum Entspannen ein. Dagegen bestehen die Ortschaften aus verwinkelten Labyrinthen und schneeweißen Würfelhäusern mit Terrassendächern und engen Stufenwegen, auf denen ein Maulesel das Treppensteigen neu lernen muss. Dem nicht genug, soll das malerische Kolorit und die dichte Atmosphäre der Kykladensiedlungen schon immer Künstler und Architekten inspiriert haben. Erneut fragte sich Eberhard Fohrer, was wirklich dran ist an den Klischees, die über diese griechische Inselgruppe in Umlauf sind!
Aktuelle Auflage: Mai 2009 !

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Pressestimmen:
"Mutter aller Kykladen-Bücher. 640 Seiten [inzwischen sind es sogar 672 Seiten; Anm. d. Red.] umfassender Service und viel Hintergrund - die gewohnte Qualität des Michael Müller Verlages."
(Globo)

"Wer die traumhaften Strände, bizarren Gebirgslandschaften, weitläufigen Olivenhaine, beschaulichen Fischerdörfer und die Zeugen der jahrtausendealten Kultur schon vor der Reise kennen lernen will, greife zu diesem interessanten Reisehandbuch."
(Schwaben Echo)

"Der umfangreiche Führer aus der ausgezeichneten Reihe für Individualreisende wurde aktualisiert und überarbeitet und bietet umfassende Informationen über die griechische Inselgruppe. Titel anderer Verlage sind nicht mehr lieferbar oder veraltet."
(ekz-Informationsdienst)

holidayautos.de

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft verliert in Griechenland immer mehr an Bedeutung. Viele Landwirte haben festgestellt, dass in der Tourismus-Branche mehr Geld zu verdienen ist und haben daher umgesattelt. Durch die klimatischen und geologischen Bedingungen ist das Betreiben einer vernünftigen Landwirtschaft in vielen Regionen auch nicht möglich. Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehören Weintrauben, Oliven, Tabak, Baumwolle, Tomaten und Zitrusfrüchte.
Große Olivenhaine gibt es in fast ganz Griechenland. Die wichtigsten Gebiete liegen auf den Inseln Kreta und Lesbos sowie auf dem Festland zwischen Delphi und Kalambaka. Die Ernte beginnt meist im November.
Größere Weinanbaugebiete liegen im südlichen und östlichen Teil Griechenlands (u.a. in Attika und auf dem Peloponnes) sowie auf zahlreichen Inseln (u.a. Kreta, Rhodos und Santorin).
Größere Tabakplantagen findet man auf der Westküstenseite Griechenlands um Arta herum und in Makedonien.
Baumwollfelder findet man hauptsächlich nördlich von Athen im Großraum Theben und in Makedonien. Die Pflückzeit beginnt meist Ende August bzw. Anfang September. Riesige Tomaten-Felder sieht man ebenfalls im Großraum Theben. Wegen des günstigen Klimas gibt es häufig sogar zwei Ernten pro Jahr. Größere Felder mit Zitrusbäumen (überwiegend Zitronen, Limetten und Orangen) befinden sich auf dem Peloponnes zwischen Argo und Nafplion, an der Westküste bei Arta, in Makedonien und auf einigen Inseln (u.a. Kreta und Rhodos).

Lesbos

Lesbos (1630 qkm - 84.000 Einwohner) gehört zu den ostägäischen Inseln und ist die drittgrößte Insel Griechenlands. Hauptstadt ist Mytilini (knapp 30.000 Einwohner). Die Insel ist bisher vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben. Besonders im Süden gibt es einige kilometerlange Strände. Haupteinnahmequelle der Insel ist weiterhin der sehr intensiv betriebene Olivenanbau - nach Kreta ist Lesbos der wichtigste Produzent von Olivenöl Griechenlands. Aber auch der Schiffbau sowie das Zimmer- und Keramikhandwerk werden noch sehr häufig betrieben. Neben den riesigen Olivenhainen beherrschen zahlreiche Kiefernwälder die Landschaft. Außergewöhnlich sind die beiden großen Golfe (Golf von Kalloni und Golf von Geras), die sich weit ins Inselinnere ziehen.
Die Hauptstadt Mytilini liegt an der Ostküste (ziemlich weit im Süden) und  ist mit Sicherheit keine "Touristenstadt". Sehenswert ist das Kastro aus dem 6. Jahrhundert, welches von den Genuesern im 14. und 15. Jahrhundert zu einer der größten Festungen in der östlichen Ägäis ausgebaut wurde. Das Lesbos bis 1912 von den Türken besetzt war, wird einem verdeutlicht, wenn man durch die Odos Ermou, eine Basarstraße mit vielen kleinen Geschäften, schlendert. Am Ende befindet sich dann noch eine größere Moschee.
Auf der großen Insel liegen die einzelnen Dörfer weit verstreut. Nicht weit von Mytilini entfernt liegt etwas nordwestlich ein römisches Aquädukt beim Dorf Moria. Ein schönes Küstendorf ist Skala Sikamineas im Nordosten der Insel. Zahlreiche Serpentinen führen hinunter zu diesem Ort, in dem es mehrere gemütliche Tavernen gibt. An der Südküste liegt Plomari, ein kleines Städtchen unterhalb des Olympos (mit knapp unter 1.000 Metern der höchste Berg der Insel). In diesem Ort gibt es noch einige Ouzo-Destillerien, die man meistens auch besichtigen kann. Der Ouzo von Lesbos gilt als einer der besten Griechenlands. Ein sehr schönes Bergdorf mit vielen engen Gassen ist Agiassos (nordöstlich vom Olympos). Viele der Häuser haben hübsche Erker und Balkone. In dem Dorf gibt es mehrere Werkstätten in denen Holz verarbeitet wird bzw. Töpferarbeiten hergestellt werden. Auf der Westküstenseite (zwischen den Orten Antissa und Sigri) befindet sich ein versteinerter Wald von Mammutbäumen, der durch die Lava eines Vulkanausbruchs entstanden ist. Das Gebiet ist eingezäunt, einige Stämme können aber über Fußwege erreicht werden. Das größte Touristenzentrum liegt um Vatera an der Nordküste auf einer Länge von ca. 6 Kilometern. 
Südlich von Mytilini liegt der Flughafen der Insel, Verbindungen gibt es mit Athen, Thessaloniki, Limnos und Chios. Diverse Fähren laufen die Hauptstadt Mytilini an (u.a. Piräus, Samos, Chios, Patmos, Leros, Rhodos, Thessaloniki und Limnos). 


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Lesbos
Die drittgrößte Insel Griechenlands wurde erst vor ein paar Jahren vom Fremdenverkehr entdeckt – entsprechend ruhig und gemächlich geht es abseits der wenigen Touristenzentren auch zu. Wer auf organisierte Vergnügungsangebote keinen Wert legt, kann sich hier uneingeschränkt wohl fühlen. Und Liebhaber verschlungener Pfade, ob Wanderer oder Mountainbiker, finden auf der Insel sogar fast paradiesische Verhältnisse vor. Neben seinen landschaftlichen Reizen glänzt Lesbos zudem mit einer Vielzahl von Baudenkmälern, insbesondere Kirchen und Klöstern, die man bequem in beschaulichen Tagestouren ansteuern kann. Thomas Schröders durchgehend vierfarbig gestalteter Reiseführer geleitet den Leser bei zwanzig ausgesuchten Tourenvorschlägen zuverlässig ans Ziel. Er enthält außerdem Vorschläge für Ausflüge aufs nahe gelegene türkische Festland, wo unter anderem die antike Weltstadt Pergamon auf Besucher wartet.

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Pressestimmen:
"In Umfang und Ausstattung speziell für Lesbos fast konkurrenzlos. Vorrangig empfohlen."
(ekz-Informationsdienst)

"Der einzige Reiseführer, der sich ausschließlich mit Lesbos beschäftigt - fundiert geschrieben, mit viel Hintergrund und aktuellen Tipps."
(Globo)

"Den einzigen Reiseführer, der sich ausschließlich mit Lesbos beschäftigt, hat der Michael Müller Verlag auf dem Markt. Autor Thomas Schröder beschreibt darin die landschaftlichen Reize, die vielen Baudenkmäler und die sehenswerten Kirchen und Klöster. Außerdem gibt es wie gewohnt jede Menge nützliche Tipps und fundierte Hinweise zu 20 Wanderungen auf der Insel."
(Mittelbayerische Zeitung)

"Wer auf eigene Faust die Heimat der Lyrikerin Sappho erkunden möchte, dem sei das Reisehandbuch 'Lesbos' von Thomas Schröder ans Herz gelegt. 20 Wanderungen führen zu faszinierenden Ecken der griechischen Insel."
(Salzburger Woche)

Limnos

Die vulkanische Insel Limnos (476 qkm - 17.000 Einwohner) gehört zu den Nordostägäischen Inseln und ist verhältnismäßig flach. Sie ist touristisch noch nicht sehr erschlossen, was wohl auch an dem großen militärischen Sperrgebiet liegt (die Insel ist ein besonders wichtiger Militärstützpunkt). Der größte Teil der Bevölkerung lebt auch heute noch von der Landwirtschaft (Getreide, Tabak, Wein, Baumwolle und Obst). Hauptort und Fährhafen ist Mirina (ca. 5.000 Einwohner), der an der Westküste der Insel liegt. Das Städtchen hat noch seinen ursprünglichen Charakter behalten (enge Gassen und urige Tavernen). Sehenswert sind die Ruinen einer venezianischen Burg aus dem 13. Jh., die sich oberhalb von Mirina befinden. Südlich von Mirina befinden sich einige gute Strände. Das ca. 25 km von Mirina entfernt liegende Tsimandria  (an der Südküste), Thanos (im Südwesten der Insel) und Plati (an der Westküste) sind Orte, wo der Tourismus zaghaft Fuß gefasst hat. 
Limnos besitzt einen Flughafen, der ca. 30 km östlich von Mirina liegt. Innergriechische Flugverbindungen bestehen mit Athen, Lesbos und Thessaloniki. 
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Kimi (Euböa), Piräus, Kavala und Lesbos.

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