Griechenland
- Informationen
zu den Buchstaben K und L
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Mittelpunkt
der griechischen Männerwelt ist immer noch das Kafenion. Dabei handelt es sich
um meist schon ziemlich alte Cafes, die häufig sehr spartanisch eingerichtet
sind (alte Holz-Klappstühle, Holztische und ein kleiner Tresen). Fast in jedem
Dorf findet man mindestens ein Kafenion, häufig sind es aber zwei, wovon eines
dann eine blaue Farbe hat und das andere grün ist - Grund: die politische
Gesinnung. Es ist zwar nicht mehr so stark ausgeprägt, wie noch vor ca. 15
Jahren, trifft aber häufig immer noch zu. In dem "blauen" Kafenion
sitzen die Anhänger / Sympathisanten der Nea Demokratia (vergleichbar mit der
CDU) und im "grünen" Kafenion die PASOK-Anhänger / Sympathisanten (vergleichbar mit der SPD).
Im Kafenion wird dann hauptsächlich der griechische Kaffee (kafe elliniko)
getrunken oder auch mal ein Ouzo oder Tresterschnaps. Dabei wird dann heftig
diskutiert - häufig über Politik, über Sport (besonders über Fußball) oder
was sonst noch im Ort passiert ist. Die Diskussionen werden teilweise recht laut
geführt, was aber mehr am südländischen Temperament liegt. Manchmal treffen
sich die Griechen aber auch zu einem Kartenspiel oder sie spielen eine Partie
Tawli - griechisch: Tabli (Backgammon).
Griechische Frauen wird man in einem Kafenion nur sehr selten antreffen. Trotz
der Liberalisierung ist das Kafenion bis heute eine Männerdomäne geblieben.
Einen Kafenion-Besuch sollte man sich im
Urlaub nicht entgehen lassen.
Nicht selten wird man über kurz oder lang in die Gespräche einbezogen, denn
viele Griechen waren früher einmal für einige Jahre in Deutschland als
Gastarbeiter tätig. Sie wollen dann wissen, wo man herkommt und wie es einem in
Griechenland gefällt. Manchmal wird man dann auch an den Tisch gebeten oder man
erhält ein Getränk ausgegeben. Achtung: eine Ablehnung kommt fast einer Beleidigung
gleich!
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Karpathos
(302 qkm - 7.000 Einwohner)
gehört zu den Inseln des Dodekanes und liegt zwischen Rhodos und Kreta. Die
Insel ist recht gebirgig (der höchste Berg ist der Kali Limni mit 1.214
Metern). Die Inselhauptstadt Pigadia (ca. 1.700 Einwohner) liegt in einer
Bucht an der Ostküste. Bedeutende Sehenswürdigkeiten hat Pigadia nicht.
Gemütlich ist die Hafenpromenade mit zahlreichen Tavernen. Pigadia hat eine
Vielzahl an Hotels und Pensionen in allen Preisklassen.
Die größte Sehenswürdigkeit der Insel ist das Bergdorf Olymbos. Dieser
einmalige Ort liegt ziemlich weit im Norden der Insel. Olymbos liegt malerisch an einem Hang, an dem sich die Kubenhäuser mit
teilweise sehr schönen Balkonen in mehreren Terrassen hinaufziehen. Den Wagen
muss man vor dem Ort abstellen. Wenn man dann zu Fuß in das Dorf geht, hat man
das Gefühl, das die Zeit stehen geblieben ist. Das Brot wird überwiegend noch
in Gemeinschafts-Backöfen gebacken, die man im Dorf an vielen Ecken findet. Die
Frauen tragen nicht nur an Festtagen ihre Trachten bzw. Kittelschürzen und
bunte blumenverzierte Kopftücher. Sie sitzen vor der Haustür und sind am
häkeln oder machen andere Handarbeiten. Lastesel traben durch die engen Gassen
und einige der alte Mühlen sind noch in Betrieb.
Sehenswert ist die kleine Kirche Kyra Panagia an der Ostküste, die malerisch
oberhalb eines kleinen Strandes liegt (ca. 15 km von Pigadia). Ein schöner
Strand ist Apella, der ebenfalls an der Ostküste liegt (ca. 6 km hinter Kyra
Panagia).
Wegen der guten Winde gehört die Küste im Süden der Insel zu den besten
Surfrevieren Griechenlands. Hier gibt es auch einige recht gute Strände und
mehrere Hotels
entstanden in den letzten Jahren auch.
Karpathos hat einen kleinen Flughafen (liegt ganz im Süden der Insel), auf dem auch Chartermaschinen landen.
Außerdem bestehen innergriechische Flugverbindungen mit Athen, Rhodos und
Kreta. Fährverbindungen gibt es u.a. mit Piräus, Kreta, Rhodos und Santorin.
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Karpathos Inseltypische Wohnhäuser, eigenwillige Musik, ungewohnte Tänze, ausgiebige Feste und viele Bräuche – Karpathos wird nicht von ungefähr als "Insel der Traditionen" bezeichnet. Doch das Eiland bietet nicht nur für diejenigen, die das "alte" Griechenland suchen, den perfekten Aufenthalt, sondern ist wegen seiner Naturschönheiten gerade auch ein Paradies für Wanderer. Durch eine bizarre Gebirgslandschaft mit grandiosen Ausblicken erreicht man malerische, ursprüngliche Dörfer, verlassene Siedlungen oder menschenleere Strände. In Folge dessen enthält Antje und Günther Schwabs Reiseführer viele Routenvorschläge nebst übersichtlichen Skizzen und Informationen zum Weg selbst. In den letzten Jahren hat sich der Trend, dass vor allem Griechen der ruhigen Insel einen Besuch abstatten, herausgebildet – ein Hinweis darauf, dass Karpathos ein echter Tipp unter Kennern ist. Darüber hinaus wird das im Norden des Eilandes gelegene Dorf Olympos wird von Experten der Ägäis als eines der schönsten Bergdörfer Griechenlands gepriesen! zur Leseprobe des Reiseführers "Karpathos" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
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Der orthodoxen Kirche gehören fast
98 % der Griechen an. Die Kirche hat eine sehr gewichtige Stellung im Staat. Im
Jahr 1054 hat sich die orthodoxe Kirche von der katholischen Kirche abgespaltet
und es gibt auch heute noch dogmatische Differenzen zwischen diesen beiden
Kirchen.
In den Kirchen geht es nicht so streng zu - es wird ständig geflüstert,
Verwandten, Bekannten und Freunden wird zugewinkt und es wird sich begrüßt,
Männer stehen auf und gehen raus, um mal schnell eine Zigarette zu rauchen und
Kinder müssen auch nicht den ganzen Gottesdienst über still sitzen. Es
ist ein stetes Kommen und Gehen. Der
Umgang der Griechen mit ihrer Kirche ist auffallend unverkrampft. In der
orthodoxen Kirche sind die Riten, der Gesang und die Verehrung der Heiligen, die
auf den Ikonen dargestellt sind, das Wichtigste.
Der Pope (oder Papas genannt) ist besonders im dörflichen Bereich auch
außerhalb der Gottesdienste fast immer gegenwärtig und man sieht ihn nicht
selten im Kafenion sitzen. Er nimmt an dem Geschehen im Dorf rege teil. Nach
einer Hochzeit oder Taufe sitzt er meist stundenlang mit den Gästen zusammen
und trinkt und feiert ordentlich mit. Der Pope hat einen Dutt (dieser Knoten im
Haar) oder die Haare sind ähnlich einem Pferdeschwanz zusammen gebunden und
trägt einen Bart. Dazu tragen sie meist eine schwarze Kutte und eine schwarze
Kopfbedeckung, die sie nur in den eigenen
vier Wänden oder bei der körperlichen Arbeit ablegen dürfen (fast alle Popen
haben nebenbei eine weitere Tätigkeit - häufig haben sie Ländereien mit Wein oder Olivenbäumen, die sie dann auch selbst
bewirtschaften). Es gibt auch sehr viele Popen die verheiratet sind, denn vor
der Weihe zum Priester darf ein Pope heiraten (nur Bischöfe, Mönche und Nonnen
haben sich dem
Zölibat verschrieben).
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Korfu ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln
(592 qkm - 110.000 Einwohner). Sie ist eine langgezogene Insel (schmal im Süden
und breiter im Norden), die eine üppige Vegetation hat. Hauptstadt der Insel
ist Kerkyra (ca. 40.000 Einwohner). Antike Stätten gibt es auf der Insel kaum,
dafür zahlreiche Spuren aus der venezianischen Vergangenheit (die Venezianer
herrschten von 1386 bis 1797 auf der Insel). Danach waren die Franzosen auf der
Insel, bevor Korfu ein britisches Protektorat wurde und anschließend - wie die
anderen Ionischen Inseln auch - an Griechenland zurückgegeben wurde.
Die Stadt Kerkyra liegt direkt an der Ostküste - fast zentral zwischen Nord-
und Südspitze der Insel. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die neue
Festung (1576 von den Venezianern erbaut), die Kirche Agios Spiridon, das
archäologische Museum, die alte Festung, die ihren Ursprung aus der
byzantinischen Zeit hat und die große Esplanade (eine sehr schöne
parkähnliche Anlage.
Nicht weit von Kerkyra entfernt, liegt auf der Halbinsel Analipsi das Kloster
Vlacherna und auf dem Felsen Pontekonisi eine kleine Kirche, die von mehreren
Zypressen umgeben ist. Ein malerischer Anblick der besonders schön beim
Sonnenuntergang ist. Sehr schön ist auch der neoklassizistische Palast Achillio,
den Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) 1890 errichten ließ. Dieses
beeindruckende Gebäude mit einem tollen Ausblick und einem sehr schönen Park
erreicht man über die Ostküstenstraße in Richtung Süden (ca. 10 km von
Kerkyra entfernt). Im Norden der Insel liegt der Ort Sidari. Nicht weit entfernt
(etwas westlich) liegt das Kap Drastis mit einer bizarren Küstenlandschaft (vom
kleinen Dorf Peroulades führt ein Weg zum Kap - nur zu Fuß zu erreichen).
Ebenfalls etwas westlich von Sidari liegt der Canal d´Amour - über viele Jahre
haben die Wellen schmale Fjorde in die gelben Lehmklippen gefressen. In der
Nähe des Ortes Makrades (an der Westküste) steht auf einem über 300 Meter
hohen Fels die byzantinische Burg Angelokastro aus dem 13. Jahrhundert. Im
Süden der Insel und dort überwiegend im Inselinneren und an der Westküste
trifft man auf viele Dörfer (z.B. Sinarades, Agios Matheos, Agios Georgis und
ganz im Süden Lefkimi), in denen es noch so richtig gemütlich zugeht.
Die Strände an der Ostküste (z.B. Moraitika, Benitses, Pirgi und Dassia sind
sehr schön, aber auch ziemlich überlaufen. Das Wasser ist ruhig und daher auch
für Kinder gut geeignet. Hier stehen auch die größten Hotelanlagen in
mehreren Ferienorten. Beschaulicher geht es an der Westküste zwischen Ermones
und Glifada zu, wo die Strände auch sehr schön sind. Durch zahlreiche Klippen
und Felsen ist es auch ein Eldorado für Schnorchler. Hier herrscht jedoch
häufiger ein stärkerer Wind. Das Wasser ist daher manchmal recht wellig und
für Kinder nicht so geeignet.
Korfu hat einen Flughafen, der ganz in der Nähe von Kerkyra liegt. Zahlreiche
Chartermaschinen landen hier während der Saison täglich. Es bestehen außerdem
Flugverbindungen von und nach Athen mit Olympic Airways. Fährverbindungen u.a.
nach Igoumenitsa, Patras und Paxos.
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Korfu Die einen kommen wegen der traumhaften Strände, die anderen wegen der für griechische Verhältnisse außergewöhnlich üppigen Vegetation. Die einen lieben die Ruhe der stillen Bergdörfer, die anderen die trubelige Inselhauptstadt mit ihrer venezianisch geprägten, verwinkelten Altstadt, den originellen Läden und dem aufregenden Nightlife. Es gibt viele Gründe, die für Korfu sprechen. Und das schon seit langem, denn die zweitgrößte Insel im Ionischen Meer ist einer der absoluten Reiseklassiker in Europa. Schon Kaiserin Sissi ließ sich auf ihrer Trauminsel das Schloss Achilon als opulente Sommerresidenz ausbauen. Nicht überliefert ist, ob sie auch die kleinen Schwesterinseln von Korfu besucht hat. Gefallen hätte es ihr bestimmt, denn das friedliche Paxos und das winzige Antipaxos mit einem der schönsten Strände Westgriechenlands sind auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Aktuelle Auflage: April 2010 ! zur Leseprobe des Reiseführers "Korfu" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
Hier eine private Homepage, die sich sehr ausführlich mit der Insel Korfu beschäftigt (externer Link): Korfu-Hompage von Andi
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Korinth liegt auf dem Peloponnes und zwar direkt an der Landenge, die den Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Hier befindet sich auch der Kanal von Korinth. Die Stadt war in der Antike eine sehr bedeutende Handelsstadt. Die heutige moderne Stadt (ca. 24.000 Einwohner) hat viel zu bieten, da die historischen Bauten durch zwei Erdbeben (das letzte im Jahr 1928) vernichtet wurden. Dafür findet man etwas außerhalb der Stadt von Korinth einiges Sehenswertes:
Kanal von Korinth - Der Kanal von Korinth ist eine künstliche Wasserstraße (ca. 6 km lang) und verbindet seit 1893 den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Der Kanal ist 24 Meter breit und hat eine Wassertiefe von 8 Metern. Die Felswände an den Seiten sind bis zu 76 Meter hoch. Überspannt wird der Kanal von einer Eisenbahnbrücke und einer Straßenbrücke in einer Höhe von ca. 45 Metern.
Alt-Korinth
- Die Ausgrabungsstätte von Alt-Korinth liegt etwas außerhalb
(südwestlich) der Stadt Korinth. Bereits im 8. Jahrhundert vor Christi
war das alte Korinth eine bedeutende Handelsmacht, in der hauptsächlich
Keramik und Metallwaren hergestellt wurden. Im Jahre 146 vor Christi wurde
es von den Römern vernichtet und dem Erdboden gleich gemacht. Ca. 100
Jahre später wurde die Stadt von Cäsar neu aufgebaut, um dann mehrere
hundert Jahre später durch zwei Erdbeben wieder vernichtet zu werden. Von
der ehemaligen Stadt haben Archäologen in den letzten 100 Jahren sehr
viel freigelegt. Die Anlage lohnt einen Besuch und besonders sehenswert
sind der Apollon-Tempel aus dem Jahre 550 vor Christi (mehrere Säulen
wurden wieder aufgerichtet), der Octavia-Tempel aus der Zeit der
römischen Herrschaft (drei gedrungene und verhältnismäßig niedrige
Säulen), die Agora (der antike Marktplatz) und das Museum mit Funden aus
den Epochen.
Die Ausgrabungsstätte ist täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr geöffnet (am
Wochenende bis 15:00 Uhr).

(Der Octavia-Tempel)
Akrokorinth
- Auf einem fast 600 Meter hohen Felsen befinden sich die Überreste einer
großen Festung. Sie stammen aus verschiedenen Epochen und zwar aus der
byzantinischen, der venezianischen und der türkischen Zeit. In der Antike
haben hier mehrere Tempel gestanden, von denen kaum noch Überreste
vorhanden sind (die Festung wurde teilweise aus den großen Steinen der
Tempel erbaut). Hier soll der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt worden
sein (über 1000 junge Tempeldienerinnen sollen in diesem Heiligtum
männliche Pilger verwöhnt haben, um damit der Stadt den Schutz der
Göttin zu sichern.
Akrokorinth liegt ca. 3 km von Alt-Korinth entfernt. Die Festung ist
(außer montags) von 8:30 bis 15:00 Uhr geöffnet.
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Kos
ist die drittgrößte Insel des Dodekanes (290 qkm - 22.000 Einwohner) und eine
fast reine Touristeninsel. Es gibt nur noch wenige Handwerksbetriebe und viele
Weinfelder und Obstplantagen sind großen Hotelanlagen gewichen. Über 65.000
Fremdenbetten stehen auf der Insel zur Verfügung. Ein derartiges Verhältnis
(auf einen Einwohner kommen fast 3 Fremdenbetten) gibt es nicht einmal auf den
bekanntesten Urlaubsinseln Kreta, Rhodos und Korfu. Die größten
Sehenswürdigkeiten der Insel konzentrieren sich fast ausschließlich auf
Kos-Stadt und die nähere Umgebung.
Das Asklepieion ist die größte Sehenswürdigkeit
von Kos und liegt ca. 4 km von Kos-Stadt entfernt. Es
war eine der ersten bekannten medizinischen Schulen Griechenlands und ein
Heiligtum. Der bekannteste Mediziner war Hippokrates, der hier auch gelehrt hat.
Die große Anlage liegt auf einer Anhöhe und zieht sich in drei Stufen nach
oben. Die meisten Ruinen stammen aus dem 4. Jh. v. Christi. Erforscht
wurde das Asklepieion im Jahr 1902 vom deutschen Archäologen Herzog.
Ganz oben auf der 3. Erhöhung befindet sich der große Aeskulap-Tempel, der aus
dem 2. Jh. v. Christi stammt. 104 Säulen standen auf seiner gesamten Länge -
die Podeste stehen heute noch.
In Kos-Stadt empfehlen wir den Besuch folgender Sehenswürdigkeiten:
Das Kastell - eine gut erhaltene Burg der Johanniter-Ritter aus dem 15. Jahrhundert, deren Ausmaße man erst richtig wahrnimmt, wenn man sich in dem Komplex befindet.
Die Platane des Hippokrates - bei diesem Baum soll es sich angeblich um den ältesten Baum Europas handeln, obwohl viele Biologen behaupten, dass die Platane doch "nur" 500 Jahre alt sei. Der Baum sieht jedenfalls schon ziemlich "altersschwach" aus und muss von Stangen und Gerüsten gestützt werden.
Wenn
es auf Kos auch nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten und typisch griechische
Dörfer gibt, sehr gute Strände gibt es dafür in großer Anzahl an der Nord-
und Südküste - leider aber auch zahlreiche große Hotelkomplexe. Die Strände
haben - ähnlich wie auf Mykonos - zum Teil vielsagende Namen, wie z.B.
Paradise-Beach und Magic-Beach (zwei im Hochsommer ziemlich überlaufene Strände).
Neben zahlreichen Chartflügen gibt es innergriechische Flugverbindungen mit
Athen und Rhodos. Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Rhodos, Kalymnos,
Tilos, Nissyros und Leros.
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Kos Kos – eine ausgesprochen attraktive und einladende Insel, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat: weite Sandstrände, glasklares Wasser, gut erhaltene Sehenswürdigkeiten, winzige Bergdörfer, prachtvolle Jachten im kesselförmigen Hafen des Hauptortes und natürlich jede Menge kulturelle Highlights – von Hippokrates bis zu den alten Römern. Die Vorzüge der Insel sind den Tourismus-Managern nicht verborgen geblieben. Kos zählt neben Kreta und Rhodos zu den beliebtesten griechischen Pauschalreisezielen. Doch Yvonne Greiner und Frank Naundorf zeigen, dass die Insel auch für Individualtouristen interessant sein kann. Das durchgehend vierfarbig gestaltete Reisehandbuch enthält viele Wandervorschläge, führt zu bedeutenden antiken Ausgrabungsstätten, lädt ein zu Streifzügen durch hübsche Ortschaften und informiert über die besten Strände des Archipels. Der Serviceteil umfasst jede Menge kommentierte Adressen zu Übernachten, Essen, Nachtleben, Einkaufen etc. Abgerundet wird das Ganze durch Ausflugsvorschläge zu den leicht erreichbaren Nachbarinseln von Kos: nach Kalymnos, der Insel der Schwammtaucher, ins Innere des Vulkankraters von Nissiros oder zum Johannes-Kloster auf Patmos. Aktuelle Auflage: April 2010 ! zur Leseprobe des Reiseführers "Kos" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
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Kreta ist die
größte Insel Griechenlands (8.300 qkm - 550.000 Einwohner) und für den Tourismus
in weiten Teilen gut bis sehr gut erschlossen. Die Hauptstadt der Insel
ist Heraklion (ca. 125.000 Einwohner) und keine besonders schöne Stadt. Die
Insel ist 256 km lang (von Osten nach Westen) und zwischen 11 und 56 km breit.
Die Küsten sind sehr abwechslungsreich - lange Sand- und Kieselstrände, kleine
Buchten und zerklüftete Felsküsten. Der höchste Berg der Insel ist der Timios
Stavros im Ida-Gebirge mit 2.456 Metern.
Mit der minoischen Kultur hielt auf Kreta die erste europäische Zivilisation
ihren Einzug. Wegen der strategisch wichtigen Lage war Kreta in der
Vergangenheit immer wieder das Ziel von fremden Eroberern und war auch über
Jahrhunderte unter fremder Herrschaft. Erst 1913 wurde Kreta offiziell dem
griechischen Staat zugeordnet. Bis heute hat Kreta seine strategische Bedeutung
nicht verloren und ist ein sehr wichtiger Nato-Stützpunkt. Das touristische
Zentrum konzentriert sich fast über den gesamten Küstenabschnitt an der
Nordküste zwischen Chania und Agios Nikolaos mit Badeorten wie Georgioupolis,
Rethymnon, Chersonissos und Malia. Hier gibt es zahlreiche lange und sehr
schöne Strände, die aber häufig überfüllt sind. An der Südküste geht es überwiegend noch wesentlich ruhiger zu.
Zwischen Felsen liegen auch hier mehrere schöne Sandstrände.
Es folgen kurze Beschreibungen zu einigen Sehenswürdigkeiten:
Knossos - ca. 5 km südöstlich von Heraklion liegt Knossos, die größte und bedeutendste Fundstätte der minoischen Kultur, die über 3600 Jahre alt ist. Ein Besuch dieser ca. 20.000 qm großen Anlage, in der einmal 30.000 Menschen gelebt haben sollen, ist eigentlich ein Muss für jeden Urlauber auf Kreta. Sehenswert sind u.a. der Thron-Saal, die beiden Gemächer des Königspaars und das riesige säulengestützte Treppenhaus in dem Palast, der früher einmal aus weit über 1.000 Räumen, Hallen, Treppenhäusern und Terrassen bestanden haben soll. In näherer Umgebung des Palastes gab es weitere Gebäude: u.a. ein kleiner Palast, eine königliche Villa und ein Gästehaus.
Samaria-Schlucht - die Samaria-Schlucht liegt ziemlich weit im Westen der Insel (ca. 45 km von Chania) an der Südküste. Mit einer Länge von 18 km ist sie eine der längsten Schluchten Europas. Von der Omalos-Hochebene geht es hinunter in die Schlucht, deren Felswände bis zu 600 Meter in die Höhe ragen. Die Wanderung in der Samaria-Schlucht kann nur von Mai bis Oktober gemacht werden, da in der anderen Zeit das Durchwandern der Schlucht wegen der Schneeschmelze nicht möglich ist. Die Wanderung dauert ca. 6 Stunden, bis man das Ende der Schlucht am Libyschen Meer erreicht hat. Von dort bringen Boote die Besucher zurück nach Chania.
Lasithi-Hochebene - die Lasithi-Hochebene liegt etwas südlich von Agios Nikolaos auf einem ca. 800 Meter hohen Plateau und ist ca. 60 qkm groß. Die Hochebene ist besonders fruchtbar, was an dem hohen Grundwasserspiegel liegt. Um das Grundwasser für die Bewirtschaftung der Flächen nutzen zu können, wurden Windmühlen gebaut, um das Wasser an die Oberfläche zu pumpen. Früher gab es einmal über 10.000 dieser Windmühlen, die mit weißen Segeltüchern bespannt waren. Die meisten wurden zwischenzeitlich durch Motorpumpen ersetzt. Trotzdem lohnt ein Besuch dieser Hochebene, denn einige Windmühlen sind immer noch in Betrieb.
Agios Nikolaos - diese Stadt (ca. 7.500 Einwohner) ist zwar eine Touristen-Hochburg, trotzdem ist es ein weitgehend malerischer Ort geblieben, in dessen Mitte ein dunkelgrüner Süßwassersee liegt. In näherer Umgebung liegen einige interessante Ziele wie z.B. die Halbinsel Spinalonga mit einigen Ausgrabungen oder das schöne Bergdorf Kritsa inmitten von Olivenhainen.
Messara-Ebene - diese Ebene liegt an der Südküste Kretas. Hier befindet sich mit dem Phaistos-Palast der zweitgrößte Palast aus der minoischen Zeit. Er liegt ca. 70 Meter über dem Meer mit einer herrlichen Aussicht. Ca. drei Kilometer entfernt liegt Agia Triada, eine ausgegrabene Villa, die wahrscheinlich zeitweise als Schatzkammer für den Palast von Phaistos diente. Ebenfalls auf der Ebene befindet sich das weitläufige Ruinenfeld der römischen Stadt Gortys.
Charterflugzeuge nach Kreta landen auf den Flughäfen von Heraklion und Chania. Innergriechische Flugverbindungen gibt es zwischen Athen und Chania sowie zwischen Heraklion und Athen, Rhodos, Santorin und Thessaloniki. Fährverbindungen gibt es u.a. mit Piräus, Santorin, Rhodos und Kalamata (Peloponnes).
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Kreta Die Keimzelle europäischer Kultur wartet mit eindrucksvollen Zeugnissen einer großen Geschichte auf: Dabei sind sowohl der minoische Palast von Knossos, die alte römische Inselhauptstadt Gortis und das Kloster Arkadi, das an die Zeit der Türkenherrschaft und an den Widerstand der Kreter erinnert, von Bedeutung. Aber auch Individualreisende kommen durchaus auf ihre Kosten – es gibt sie noch, die unbebauten Strände und malerischen Buchten, vor allem im Südteil der Insel Kreta. Wer sich die Mühe macht, das Inselinnere, etwa zum Wandern, aufzusuchen, kann in den Bergdörfern noch heute gelebte Traditionen vorfinden. Über 100.000 Leser bereisten schon die Insel mit dem Kompendium von Eberhard Fohrer im Reisegepäck. Viele von ihnen haben mit ihren Tipps und Anregungen mitgeholfen, ein Buch zu schaffen, über das die Stiftung Warentest bereits urteilte: "Der mit Abstand informationsreichste Kretaführer für Individualtouristen jeder Art". 814 Seiten mit herausnehmbarer Karte (Maßstab: 1:200.000)! Aktuelle Auflage: März 2009 ! zur Leseprobe des Reiseführers "Kreta" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
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Die Kykladen liegen
im Herzen der Ägäis und zählen mit Sicherheit zu den schönsten Inseln
Griechenlands. Über 200 Inseln und Inselchen bilden die Kykladen, wovon aber
die meisten sehr klein und unbewohnt sind und nicht einmal auf jeder Karte
eingezeichnet sind. 24 Inseln sind bewohnt, wovon nur 8 Inseln größer als 100
qkm sind. Insgesamt leben ca. 90.000 Menschen auf diesen Inseln. Die Hauptstadt
des Bezirks Kykladen ist Ermoupolis auf Syros. Einen Flughafen besitzen die
Inseln Mykonos, Santorin, Naxos, Paros, Syros und Milos. Die bekanntesten
Kykladen-Inseln sind Santorin, Mykonos, Naxos, Paros, Ios und Delos, über die
gesonderte Informationen bei den entsprechenden Anfangsbuchstaben zu finden sind.
Über die meisten der anderen Inseln folgt hier eine kurze Zusammenfassung:
Andros (380 qkm - 9.000 Einwohner): Andros ist die nördlichste Kykladeninsel. Sie ist eine der wenigen Inseln, die per Fähre nicht von Piräus angelaufen wird, sondern nur von Rafina (liegt östlich von Athen). Die Insel ist üppig bewaldet, in den Tälern findet man große Zitrusplantagen, es gibt viel Wasser und die Häuser haben meist rote Ziegeldächer - alles, was ansonsten kaum auf die anderen Kykladen-Inseln zutrifft. Und Andros ist eine reiche Insel, denn von hier kommen zahlreiche Großreeder (z.B. Empirikos und Goulandris) und diese lassen ihre Insel durch Stiftungen u.ä. am Erfolg teilhaben. Der Tourismus ist hier - vielleicht auch wegen des Wohlstandes - nur wenig ausgeprägt. Andros-Stadt liegt an der Ostküste und ist eine wohlhabende Stadt mit mehreren großen Villen. Die Altstadt ist recht schön und lädt zu einem Spaziergang ein, sehenswert ist das moderne Archäologische Museum.
Kea (130 qkm - 1.700
Einwohner): Kea ist eine noch ziemlich ruhige Insel. Nur am Wochenende
kommen viele Athener auf diese Insel, die vor der Südspitze Attikas
liegt. Vom kleinen Hafenort Korissia sind es etwa 6 km bis zum sehr
schönen Hauptort der Insel, der Ioulis heißt. Dieser Ort liegt am
höchsten Berg der Insel und zieht sich einen Berg hinauf. In den engen
und verwinkelten Gassen ist Autoverkehr verboten, die Autos müssen vor
dem Ort auf einem Parkplatz abgestellt werden. Untypisch für die Kykladen
sind die roten Dächer der Häuser. Bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der
Steinerne Löwe, den man von Ioulis in 10 Min. zu Fuß erreicht. Der Löwe
wurde im 6. Jh. vor Chr. aus einem Schieferfels gemeißelt und ist ca. 6
Meter lang. Der Sage nach sollte er die Nymphen vertreiben, die nach Kea
kamen, um die Männer von Kea für sich zu haben.
Auf Kea gibt es einige schöne Strände - z.B. Ormos Pisses und Koundouros
(im Südwesten der Insel) sowie die Sikamia-Bucht an der Ostküste.
Die Hauptfährverbindung besteht zu Lavrio in Attika (in der Nähe vom Kap
Sounion). Einige Tragflächenboote fahren auch von und nach Rafina und
Piräus.
Milos
(161 qkm - 4.500
Einwohner): Milos ist genauso wie Santorin vulkanischen Ursprungs. Der
Tourismus hat auf dieser Insel aber noch nicht den großen Einzug
gehalten, obwohl es sehr schöne Strände, malerische Dörfer, Grotten und
Höhlen gibt. Wenn man mit der Fähre kommt, legt man in dem Hafenort
Adamas an, der in einer großen Bucht liegt. Der Ort selbst zieht sich
einen kleinen Hügel hinauf. Adamas ist der touristische und
wirtschaftliche Mittelpunkt von Milos. Sehenswert sind der Inselhauptort
Plaka (etwas nördlich von Adamas), Tripiti (liegt unterhalb von Plaka -
hier findet man die Überreste von Alt-Milos und ganz in der Nähe auch
die frühchristlichen Katakomben) und natürlich Kleftiko (eine frühere
Piratenbucht mit Steilküste, Grotten, vielen Klippen und der sogenannten
Smaragdhöhle - dazwischen einige kleine Strände). Schöne Strände sind
Paleochori (im Südosten der Insel), Pollonia (im Nordosten) und
Chivadolimni (auf der Südseite der Bucht Ormos Milou.
Die Insel hat einen kleinen Flughafen, der ca. 4 km südöstlich von
Adamas liegt (tägliche Verbindung von und nach Athen). Fährverbindungen
gibt es u.a. von und nach Piräus, Sifnos, Serifos, Syros, Santorin und
Ios.
Infos im Internet über die Insel Milos:
Homepage
von Immo
Sifnos (73 qkm - 2.000 Einwohner):
Sifnos gehört zu den westlichen Kykladen und ist eine sehr schöne Insel,
die in den letzten Jahren einen touristischen Aufschwung erlebt hat. Sie
ist wesentlich grüner als die Nachbarinseln. Der Hafenort Kamares liegt
an der Westküste und ist im Sommer ziemlich überlaufen. Der Hauptort
Apollonia liegt im Inselinneren auf der Ostküstenseite und ist ein
sauberes typisches Kykladen-Dorf mit engen Gassen, weißen Kapellen und
schönen Häusern. In der Nähe liegt das Dorf Artemonia, in dem viele
Patrizierhäuser stehen. Hier wohnen die gut betuchten Leute von Sifnos.
Im Dorf Exambela sollte man das Kloster Panagia tis Vrisis besuchen. Auf
der Insel gibt es auch mehrere sehr schöne Strände - z.B. Plati Gialos
im Süden der Insel, am Hafenort Kamares und in der Nähe des Dorfes Faros.
Berühmt ist Sifnos für die Töpferkunst.
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Milos, Ios, Santorin, Paros
und Serifos.
Syros (86 qkm - 20.000 Einwohner):
Syros ist eine recht kleine Insel, mit ca. 20.000 Einwohnern aber dicht
besiedelt, liegt fast in der Mitte der Kykladen und hat mit Ermoupolis
(ca. 14.000 Einwohner) die Bezirkshauptstadt der Kykladen. Wenn man mit
der Fähre den Hafen von Ermoupolis anläuft, bietet sich ein traumhafter
Blick auf diese Stadt. Die Häuser (viele Patrizierhäuser) ziehen sich an
zwei Hügeln hinauf, auf deren Kuppeln eine katholische Bischofskirche und
die orthodoxe Kathedrale stehen. Die Stadt hat einiges zu bieten: die
marmorgepflasterte Platia Miaouli, das Archäologische Museum (befindet
sich im klassizistischen Rathaus) und das Apollontheater (Mitte des 19.
Jahrhunderts gebaut und eine - kleine - Kopie der Mailänder Scala). Aber
viele der schönen Häuser stehen mittlerweile leer und verfallen so
langsam.
Der Norden der Insel ist kaum besiedelt. Der Ort mit dem schönsten Strand
heißt Galissas und liegt an der Westküste.
Syros hat einen Flughafen, der etwas südlich von Ermoupolis liegt und
eine schnelle Verbindung mit Athen bietet. Daneben laufen sehr viele
Fähren Syros an (liegt wahrscheinlich an der zentralen Insellage). Hier
einige der Verbindungen: Piräus, Rafina, Mykonos, Tinos, Paros, Naxos,
Ios, Santorin und Milos.
Tinos (194 qkm - 8.000
Einwohner): Tinos wird auch "die heilige Insel der Ägäis" oder
"das griechische Lourdes" genannt und ist jedes Jahr am 15.
August (Maria Entschlafung) ein Wallfahrtsort für Tausende von gläubigen
Orthodoxen. Grund dafür ist, dass auf Tinos im Jahr 1823 eine mehre
Jahrhunderte alte Marienikone oberhalb von Tinos-Stadt gefunden wurde. An
dieser Stelle befindet sich jetzt die palastähnliche Kirche Panagia
Evangelistria mit der Ikone, zu der eine Wallfahrtsstraße führt. Die
Gläubigen, die jährlich nach Tinos kommen, haben der Insel zu einem
gewissen Wohlstand verholfen. Ausländische Touristen sind immer noch in
der Minderheit. Nördlich von Tinos-Stadt liegen zahlreiche schöne
Dörfer um den ca. 540 Meter hohen Exombourgo. Weiter im Norden (an der
Westküstenseite) befinden sich die Marmordörfer (z.B. Kardiani und
Pirgos). Pirgos, ein weißes Dorf in den grünen Marmorbergen, hat eine
lange Tradition in der Marmor-Verarbeitung. Bedeutende Steinmetze sind
hier ansässig.
Die wenigen Strände der Insel sind meist nur durchschnittlich. Einziger
Badeort ist Ormos Panormou (im Norden an der Ostküste).
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Rafina, Andros, Syros und
Mykonos.
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Kykladen "Typisch griechisch!" Auf die Kykladen trifft dieses gängige Klischee vielleicht noch am ehesten zu. Die steinig-ausgedörrten Berg- und Hügelmassive ohne Baum und Strauch, die zahllosen Kirchlein und Kapellen mit lichtblauen Kuppeln sowie Dutzende und Aberdutzende von Sandstränden jeder Größenordnung, die erwärmt von der sengenden Sonne an einem tiefblauen Meer liegen, laden zum Träumen und zum Entspannen ein. Dagegen bestehen die Ortschaften aus verwinkelten Labyrinthen und schneeweißen Würfelhäusern mit Terrassendächern und engen Stufenwegen, auf denen ein Maulesel das Treppensteigen neu lernen muss. Dem nicht genug, soll das malerische Kolorit und die dichte Atmosphäre der Kykladensiedlungen schon immer Künstler und Architekten inspiriert haben. Erneut fragte sich Eberhard Fohrer, was wirklich dran ist an den Klischees, die über diese griechische Inselgruppe in Umlauf sind! Aktuelle Auflage: Mai 2009 ! zur Leseprobe des Reiseführers "Kykladen" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
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Die
Landwirtschaft verliert in Griechenland immer mehr an Bedeutung. Viele Landwirte
haben festgestellt, dass in der Tourismus-Branche mehr Geld zu verdienen ist und
haben daher umgesattelt. Durch die klimatischen und geologischen Bedingungen ist
das Betreiben einer vernünftigen Landwirtschaft in vielen Regionen auch nicht
möglich. Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehören
Weintrauben, Oliven, Tabak, Baumwolle, Tomaten und Zitrusfrüchte.
Große Olivenhaine gibt es in fast ganz Griechenland. Die wichtigsten Gebiete
liegen auf den Inseln Kreta und Lesbos sowie auf dem Festland zwischen Delphi
und Kalambaka. Die Ernte beginnt meist im
November.
Größere Weinanbaugebiete liegen im südlichen und östlichen Teil
Griechenlands (u.a. in Attika und auf dem Peloponnes) sowie auf zahlreichen Inseln
(u.a. Kreta, Rhodos und Santorin).
Größere Tabakplantagen findet man auf der Westküstenseite Griechenlands um
Arta herum und in Makedonien.
Baumwollfelder findet man hauptsächlich nördlich von Athen im Großraum Theben
und in Makedonien. Die Pflückzeit beginnt meist Ende August bzw. Anfang September.
Riesige Tomaten-Felder sieht man ebenfalls im Großraum Theben. Wegen des
günstigen Klimas gibt es häufig sogar zwei Ernten pro Jahr.
Größere Felder mit Zitrusbäumen (überwiegend Zitronen, Limetten und Orangen)
befinden sich auf dem Peloponnes zwischen Argo und Nafplion, an der Westküste
bei Arta, in Makedonien und auf einigen
Inseln (u.a. Kreta und Rhodos).
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Lesbos (1630 qkm - 84.000 Einwohner)
gehört zu den ostägäischen Inseln und ist die drittgrößte Insel
Griechenlands. Hauptstadt ist Mytilini (knapp 30.000 Einwohner). Die Insel ist
bisher vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben. Besonders im Süden gibt es
einige kilometerlange Strände. Haupteinnahmequelle der Insel ist weiterhin der
sehr intensiv betriebene Olivenanbau - nach Kreta ist Lesbos der wichtigste
Produzent von Olivenöl Griechenlands. Aber auch der Schiffbau sowie das Zimmer-
und Keramikhandwerk werden noch sehr häufig betrieben. Neben den riesigen
Olivenhainen beherrschen zahlreiche Kiefernwälder die Landschaft.
Außergewöhnlich sind die beiden großen Golfe (Golf von Kalloni und Golf von
Geras), die sich weit ins Inselinnere ziehen.
Die Hauptstadt Mytilini liegt an der Ostküste (ziemlich weit im Süden)
und ist mit Sicherheit keine "Touristenstadt". Sehenswert ist
das Kastro aus dem 6. Jahrhundert, welches von den Genuesern im 14. und 15.
Jahrhundert zu einer der größten Festungen in der östlichen Ägäis ausgebaut
wurde. Das Lesbos bis 1912 von den Türken besetzt war, wird einem verdeutlicht,
wenn man durch die Odos Ermou, eine Basarstraße mit vielen kleinen Geschäften,
schlendert. Am Ende befindet sich dann noch eine größere Moschee.
Auf der großen Insel liegen die einzelnen Dörfer weit verstreut. Nicht weit
von Mytilini entfernt liegt etwas nordwestlich ein römisches Aquädukt beim
Dorf Moria. Ein schönes Küstendorf ist Skala Sikamineas im Nordosten der
Insel. Zahlreiche Serpentinen führen hinunter zu diesem Ort, in dem es mehrere
gemütliche Tavernen gibt. An der Südküste liegt Plomari, ein kleines
Städtchen unterhalb des Olympos (mit knapp unter 1.000 Metern der höchste Berg
der Insel). In diesem Ort gibt es noch einige Ouzo-Destillerien, die man
meistens auch besichtigen kann. Der Ouzo von Lesbos gilt als einer der besten
Griechenlands. Ein sehr schönes Bergdorf mit vielen engen Gassen ist Agiassos
(nordöstlich vom Olympos). Viele der Häuser haben hübsche Erker und Balkone.
In dem Dorf gibt es mehrere Werkstätten in denen Holz verarbeitet wird bzw.
Töpferarbeiten hergestellt werden. Auf der Westküstenseite (zwischen den Orten
Antissa und Sigri) befindet sich ein versteinerter Wald von Mammutbäumen, der
durch die Lava eines Vulkanausbruchs entstanden ist. Das Gebiet ist eingezäunt,
einige Stämme können aber über Fußwege erreicht werden. Das größte
Touristenzentrum liegt um Vatera an der Nordküste auf einer Länge von ca. 6
Kilometern.
Südlich von Mytilini liegt der Flughafen der Insel, Verbindungen gibt es mit
Athen, Thessaloniki, Limnos und Chios. Diverse Fähren laufen die Hauptstadt
Mytilini an (u.a. Piräus, Samos, Chios, Patmos, Leros, Rhodos, Thessaloniki und
Limnos).
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Lesbos Die drittgrößte Insel Griechenlands wurde erst vor ein paar Jahren vom Fremdenverkehr entdeckt – entsprechend ruhig und gemächlich geht es abseits der wenigen Touristenzentren auch zu. Wer auf organisierte Vergnügungsangebote keinen Wert legt, kann sich hier uneingeschränkt wohl fühlen. Und Liebhaber verschlungener Pfade, ob Wanderer oder Mountainbiker, finden auf der Insel sogar fast paradiesische Verhältnisse vor. Neben seinen landschaftlichen Reizen glänzt Lesbos zudem mit einer Vielzahl von Baudenkmälern, insbesondere Kirchen und Klöstern, die man bequem in beschaulichen Tagestouren ansteuern kann. Thomas Schröders durchgehend vierfarbig gestalteter Reiseführer geleitet den Leser bei zwanzig ausgesuchten Tourenvorschlägen zuverlässig ans Ziel. Er enthält außerdem Vorschläge für Ausflüge aufs nahe gelegene türkische Festland, wo unter anderem die antike Weltstadt Pergamon auf Besucher wartet. zur Leseprobe des Reiseführers "Lesbos" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
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Die vulkanische Insel Limnos (476
qkm - 17.000 Einwohner) gehört zu den Nordostägäischen Inseln und ist
verhältnismäßig flach. Sie ist touristisch noch nicht sehr erschlossen, was
wohl auch an dem großen militärischen Sperrgebiet liegt (die Insel ist ein
besonders wichtiger Militärstützpunkt). Der größte Teil der Bevölkerung
lebt auch heute noch von der Landwirtschaft (Getreide, Tabak, Wein, Baumwolle
und Obst). Hauptort und Fährhafen ist Mirina (ca. 5.000 Einwohner), der an der
Westküste der Insel liegt. Das Städtchen hat noch seinen ursprünglichen
Charakter behalten (enge Gassen und urige Tavernen). Sehenswert sind die Ruinen
einer venezianischen Burg aus dem 13. Jh., die sich oberhalb von Mirina
befinden. Südlich von Mirina befinden sich einige gute Strände. Das ca. 25 km
von Mirina entfernt liegende Tsimandria (an der Südküste), Thanos (im
Südwesten der Insel) und Plati (an der Westküste) sind Orte, wo der Tourismus
zaghaft Fuß gefasst hat.
Limnos besitzt einen Flughafen, der ca. 30 km östlich von Mirina liegt.
Innergriechische Flugverbindungen bestehen mit Athen, Lesbos und
Thessaloniki.
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Kimi (Euböa), Piräus, Kavala und Lesbos.
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TIPP: |
Eine Vielzahl an
Reiseberichten über die griechischen Inseln und das Festland sowie umfangreiche
Infos rund um Griechenland findet man
hier:
Der Griechenland - Katalog - das Portal für alle
Griechenland-Urlauber
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