Griechenland
- Informationen
zu den Buchstaben M und N
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Makedonien ist die nördlichste
Region Griechenlands und umfasst über 1/4 der Gesamtfläche Griechenlands.
Landschaftlich ist diese Region sehr gebirgig (der Olymp ist dabei mit 2.917 Metern
der höchste Berg Griechenlands -
weitere Infos unter "O") und hat
viele fruchtbare, zum Teil dicht besiedelte Täler. Daher hat die Landwirtschaft
auch noch eine bedeutende Rolle (u.a. Wein, Oliven, Baumwolle, Tabak, Getreide
und Zitrusfrüchte). Hauptstadt der Region ist Thessaloniki (weitere
Infos unter "T"). Weitere Städte
sind Kozani, Kastoria, Kavala und Veria. Der Tourismus spielt nur
auf Chalkidiki (weitere Infos unter
"C") und auf der Insel Thassos (weitere
Infos unter "T") eine größere
Bedeutung. Trotzdem ist Makedonien kein Armenhaus (den anderen nördlichen
Regionen Thrakien und Epirus geht es wesentlich schlechter). Fast 2,5 Millionen
Einwohner zählt diese Region.
Im Pindos-Gebirge (Westmakedonien), dem am dünnsten besiedelten Gebiet in
Makedonien gibt es auch heute noch Wölfe, Bären und Adler. Ca. 90 km westlich
von Thessaloniki liegt die Stadt Edessa, die zu den schönsten Orten
Nordgriechenlands zählt. Hauptattraktion ist ein größerer Wasserfall, der ca.
25 Meter hoch ist. Da in diesem Gebiet viel Wasser vorkommt, ist es in Edessa
üppig grün. Zwischen den Orten Edessa und Florina (also noch etwas weiter in
westliche Richtung) liegt der Vegoritis-See, der besonders bei den Anglern
wegen der großen Anzahl an Fischen sehr beliebt ist. Der Ort Naoussa (südlich
von Edessa) ist wegen seines trockenen Rotweins sehr bekannt. Eine bedeutende
Ausgrabungsstätte ist das antike Pella und liegt an der Strecke Thessaloniki - Edessa. Dieses
Gelände war einst (410 v. Chr.) die Hauptstadt Makedoniens und hier wurde 356
v. Chr. Alexander der Große geboren und später von Aristoteles unterrichtet.
Im archäologischen Museum befinden sich einige der schönsten Mosaiken, die
überwiegend Jagdszenen darstellen.
Eine weitere interessante Ausgrabungsstätte ist Dion am Fuße des Olymp. Seine
Glanzzeit hatte diese antike Stätte im 5. Jh. v. Chr. und wurde erst vor
wenigen Jahren entdeckt. Die Funde (u.a. zahlreiche Statuen) sind noch
hervorragend erhalten, da sie über Jahrhunderte vom Sumpf geschützt vor
Umwelteinflüssen verschlungen waren. Das Museum, welches knapp 500 Meter von
der Ausgrabungsstätte liegt und viele Skulpturen und Waffen zeigt, lohnt einen
Besuch.
In Ostmakedonien wechseln sich hohe Berge (mehrere über 2.000 Meter) und weite
Ebenen ab. Die Hafenstadt Kavala, ist mit knapp 60.000 Einwohnern die
zweitgrößte Stadt Makedoniens. Sehenswert ist u.a. das türkische Aquädukt
aus dem 16. Jahrhundert.
Ca. 20 km nordwestlich von Kavala liegt die antike Stätte Philippi beim Dorf
Krinides. Im Jahr 49 nach Christi ging Apostel Paulus im heutigen Kavala an Land
und gründete in Philippi die erste christliche Gemeinde auf europäischem
Boden. 42 vor Christi fand hier die entscheidende Schlacht zwischen Brutus und
Cassius auf der einen Seite und Antonius und Octavian auf der anderen Seite
statt. Einige antike Überreste kann man hier noch besichtigen (u.a. eine
Akropolis, zwei Basilikas und ein antikes Theater).
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Eine weltweit einzigartige
Landschaft sind die steilen Felsen mit den Meteora-Klöstern in Thessalien (in
unmittelbarer Nähe der Ortschaft Kalambaka). Aus einem Tal ragen diverse
Felstürme empor, auf denen sich mehrere noch bewohnte Klöster befinden. Die
Klöster werden Meteora genannt, was übersetzt "die Schwebenden"
heißt. Und wenn man vor den Felsen mit den Klöstern steht, hat man
tatsächlich den Eindruck, dass sie zwischen Himmel und Erde liegen. Die Felsen
entstanden vor Millionen von Jahren, als riesige Wassermassen in den Ebene
herabstürzten. Die weichen Gesteinsmassen wurden dabei weggespült und übrig
blieben diese bizarren Gebilde, die teilweise eine Höhe von fast 400 Metern
erreichen. Wenn man zu den Meteora-Klöstern fährt, hat man das Gefühl, in
eine fremdartige Welt zu kommen. Die sechs noch zu besichtigenden Klöster stammen aus
dem 14. bis 16. Jahrhundert (insgesamt waren es einmal 24 Klöster, die in
diesem Gebiet standen). Noch Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Klöster
nur über Strickleitern oder in einem Netz oder Korb mit einer Seilwinde zu
erreichen. Erst ab 1920 begann man damit, Treppen, Brücken und Tunnel
anzulegen. Mittlerweile kann man alle sechs Klöster über Treppen und Brücken
erreichen. Das
größte und wohl auch schönste Kloster ist das Kloster Metamorphosis oder auch
Megalo Meteora genannt, welches 1372 fertiggestellt wurde. Etwa 60.000 qm misst
die Fläche auf dem Felsen, auf dem das Kloster erbaut wurde. Nur
einige hundert Meter davor liegt das Kloster Varlaam. Das älteste noch
erhaltene Kloster ist Agios Stefanos (1332), welches seit 1961 von Nonnen bewohnt wird.
Es ist am einfachsten ( über eine 8 Meter lange Brücke) zu erreichen. Insgesamt können noch sechs Klöster besichtigt werden. Neben den schon erwähnten
Klöstern sind es noch Agios Nikolaos, Kloster Rousanou und Agia Triada.
Besonders vom Kloster Agia Triada, das auf einem ca. 6.000 qm großen
Felsplateau steht, genießt man einen herrlichen Blick über die thessalische
Ebene und auf das ca. 400 Meter unter einem liegende Städtchen Kalambaka. Bei den Besichtigungen sollte man
unbedingt auf korrekte und angemessene Kleidung achten (die Schultern sollten
bedeckt sein, Frauen sollten Röcke tragen, die die Knie bedecken und die Männer
sollten lange Hosen tragen).
Alle Klöster befinden sich im Umkreis weniger Kilometer.
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Mykene ist eine
bedeutende archäologische Stätte auf dem Peloponnes. Sie liegt ca. 26 km
nördlich von Nafplion bzw. 12 km nördlich von Argos und befindet sich auf
einer ca. 280 Meter hohen Anhöhe. Ein Großteil wurde von
Heinrich Schliemann entdeckt, der im Jahr 1876 in Mykene größere Goldschätze barg
(u.a. die Totenmaske des Agamemnon, die jetzt im Nationalmuseum von Athen
besichtigt werden kann). Ab 1950 legten andere Archäologen außerhalb der
Festungsmauern weitere Gräber und Häuser frei.
Die antike Stadt hatte ihre Blüte um 1600 v. Chr., bevor sie um 1100 v. Chr.
durch die Dorier stark zerstört wurde. Man betritt das antike Mykene auf
der Nordwestseite durch das imposante Löwentor (ca. 1250 v. Chr.), das seinen
Namen durch die zwei Löwenskulpturen erhielt, die im Torbogen eingearbeitet
sind. Die Festung ist von einer ca. 6 Meter dicken Mauer umgeben. Kurz hinter
dem Löwentor befinden sich auf der rechten Seite die Überreste eines
Getreidespeichers. Hinter dem Getreidespeicher liegt dann ebenfalls auf der
rechten Seite die bedeutendste Entdeckung dieser Stätte - das Gräberrund mit
sechs Königsgräbern aus dem 16. Jh. v. Chr., in denen Schliemann zahlreiche
Goldschätze fand (u.a. Masken, Schmuck, Kronen, Gefäße und Schwerter mit
Goldgriffen). Der Durchmesser dieser Grabanlage beträgt 26 Meter. Südlich vom
Gräberrund stehen die Überreste mehrerer Häuser aus der mykenischen Epoche.
Der Palastkomplex befindet sich auf dem Gipfel der Anhöhe, dessen Grundrisse
noch gut zu erkennen sind.
Besonders sehenswert ist das Schatzhaus des Atreus, welches außerhalb der
Festung (ca. 500 Meter) an der Straße zum Dorf Mykene liegt. Dieses Kuppelgrab
des Agamemnon (ca. 1300 v. Chr.) ist in einen Hügel gebaut worden. Ein ca. 36
Meter langer und 6 Meter breiter Gang, dessen Seitenwände vor dem Eingang ca. 5
1/2 Meter hoch sind, führt zu dem Eingangstor. Der gewölbte Innenraum des
Kuppelgrabes ist über 13 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 14 1/2
Metern. An der Nordseite befindet sich in diesem Innenraum noch ein kleiner
quadratischer Raum - die eigentliche Grabkammer.
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Mykonos
(86 qkm - 5.500 Einwohner) ist im
Mittelmeer das "Ibiza" von Griechenland - im
Sommer ist jede Nacht Party. Die Inselhauptstadt mit gleichem Namen bildet dazu
eine faszinierende Kulisse (schneeweiße Häuser, enge Gassen und die berühmten
Windmühlen). Bemerkenswert ist, dass trotz der vielen Touristen keine
nennenswerten Bausünden begangen wurden. Die Strände auf der Insel sind meist feinsandig.
Die besten Strände haben so vielsagende Namen wie "Paradise" oder Super-Paradise" und liegen alle an der Süd-Ost-Küste der Insel.
Archäologische
Sehenswürdigkeiten hat Mykonos dagegen nicht zu bieten und auch die Natur ist
recht trostlos (viele Felsen und keine Bäume). Das ist auch nicht schlimm,
denn die meisten Urlauber, die nach Mykonos kommen, wollen sich amüsieren - und
dazu bietet diese Insel für jeden Geschmack etwas. Hier lebt man nach dem Motto
"leben und leben lassen". Mykonos gilt als die toleranteste Insel
Griechenlands, was viele Griechen (mit Ausnahme der meisten Inselbewohner) dazu
veranlasst, diese Insel als ein Sündenbabel zu bezeichnen. Mykonos ist ein
Treffpunkt für Homosexuelle aus aller Welt, Nacktbaden wird überall geduldet
und es gibt viele verrückte Discos, schräge Kneipen und exklusive Bars, die
ein intensives Nachtleben garantieren. Erst um Mitternacht erwacht Mykonos-Stadt
so richtig. Auf Mykonos findet man aber auch viele der besten Restaurants in der
Ägäis. Das Preisniveau ist auf Mykonos ziemlich hoch. Sehenswert sind in
Mykonos-Stadt die vielen schönen Windmühlen, das Stadtviertel
"Klein-Venedig" zwischen Hafen und den Windmühlen (erhielt den Namen,
weil die Häuser direkt am Wasser stehen) und die Marienkirche Panagia
Paraportiani.
Es gibt nur noch einen zweiten richtigen Ort auf Mykonos und zwar das Dorf Ano
Mera, das fast genau in der Inselmitte liegt. Wenn man von dem Trubel aus
Mykonos-Stadt kommt, fühlt man sich hier fast wie in einer anderen Welt. Hier geht alles
beschaulich zu. Sehenswert sind die beiden Klöster Panagia Tourlianis (im
Ortszentrum, dort auch zahlreiche Tavernen) und Paleokastro (oberhalb des
Dorfes).
Ein Bootsausflug lohnt sich zur kleinen Insel Delos (Überfahrt ca. 30 Minuten).
Delos ist eine einzige und interessante Ausgrabungsstätte von großer Bedeutung
in der griechischen Geschichte. Nähere Informationen finden Sie beim
entsprechenden Stichwort unter D.

(Blick auf Mykonos-Stadt)
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Nafplion
Nafplion liegt im
Osten des Peloponnes direkt am Argolischen Golf. Die Stadt mit ihren ca. 11.000
Einwohner hat einen schönen alten Ortskern mit vielen gemütlichen Tavernen.
Kaum jemand weiß, dass diese Stadt von 1823 bis 1834 die Hauptstadt
Griechenlands war. Die Stadt hat eine durchaus bewegte Vergangenheit. 1540
eroberten die Türken die bis dahin von den Venezianern beherrschte Stadt. Im
Jahr 1686 konnten die Venezianer noch einmal die Stadt zurückerobern, doch 1715
wurden sie nach nur kurzer Belagerung wieder von den Türken abgelöst. 1822
gelang es dann griechischen Freischärlern Nafplion als eine der ersten Städte
Griechenlands von den Türken zu befreien. Anschließend war sie dann ca. 11
Jahre lang die Hauptstadt Griechenlands. Aus diesen Jahren sind noch viele
Bauwerke erhalten.
Mittelpunkt der Altstadt ist die Platia Sindagmatos (Verfassungsplatz). In
unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche Tavernen in der Odos Staikopoulou.
Ein ausgiebiger Spaziergang durch diese wirklich schöne Altstadt lohnt sich.
Sehenswert ist außerdem die venezianische Festung Palamidi, die auf einem 220
Meter hohen Berg über Nafplion thront. Die Blick auf Nafplion und den
Argolischen Golf ist sehr schön. Man kann die Festung zu Fuß (mehr als 800
Stufen !!) oder auf einer asphaltierten Straße erreichen. Eine weitere
Sehenswürdigkeit ist die Festung Bourtsi, die auf einer kleinen Insel vor
Nafplion liegt. Zur kleinen Burg fahren mehrmals täglich kleine Boote. Auf der
Insel befindet sich auch ein Cafe mit einer sehr schönen Aussicht. Im
Volkskundemuseum werden Trachten und kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus den
letzten 200 Jahren ausgestellt.
Nafplion eignet sich hervorragend für Besichtigungstouren in die nähere
Umgebung (u.a. nach Mykene und Epidauros). Nicht weit von Nafplion entfernt
liegen mehrere schöne - teilweise aber überfüllte - Strände, so z.B. beim
Ferienort Tolon.
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Naxos
Naxos (428 qkm - 15.000 Einwohner)
ist die größte und fruchtbarste Kykladen-Insel, die für jeden Urlauber etwas
zu bieten hat: kilometerlange feinsandige Dünenstrände, unzählige
byzantinische Klöster und Kirchen sowie eine Landschaft, die zu ausgiebigen
Spaziergängen einlädt. Die Insel ist recht gebirgig und hat mit dem Zas (knapp
über 1.000 Meter) den höchsten Berg der Kykladen. Die ganze Westküste von
Naxos-Stadt bis zur Südspitze bietet zahlreiche wunderschöne Sandstrände
(z.B. Mikri Vigla, Kastraki, Aliko und Agiassos). Aber auch nördlich von
Naxos-Stadt gibt es einige Strände. Trotz der vielen schönen Strände ist
Naxos noch eine verhältnismäßig ruhige Insel geblieben und es gibt keinen
Massentourismus. Die meisten Bewohner der Insel wohnen in Naxos-Stadt oder in
der fruchtbaren nördlichen Hälfte der Insel.
Naxos-Stadt (oder auch Chora genannt) ist ein typisches Kykladen-Städtchen mit
ca. 5.000 Einwohnern. Hier wohnt im Sommer auch der Großteil der Touristen.
Enge Gassen und viele Stufen führen hinauf zum venezianischen Kastell mit
mehreren Herrenhäusern , von dem man einen schönen Ausblick genießt.
Nördlich der Hafenmole von Naxos-Stadt steht das 6 Meter hohe Tempeltor aus dem
6. Jahrhundert vor Christi (besonders schön bei einem Sonnenuntergang). Zu den
weiteren Sehenswürdigkeiten der Insel gehören die Kirche Panagia Drossiani aus
dem 6. Jh. bei Moni, die Bergörfer Apirathos und Koronos sowie die Klöster
Moni Faneromenis und Panagia Ipsilotera.
Flugverbindung besteht mehrmals täglich von und nach Athen. Fährenverbindungen
gibt es u.a. mit Piräus, Rafina, Mykonos, Tinos, Andros, Paros, Ios und
Santorin.
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Naxos Naxos – das heißt Badevergnügen an prächtigen Stränden, Klettertouren auf den höchsten Berg des Archipels und Wander- und Bootsausflüge in die Einsamkeit. Dazu gibt es üppige Gärten und Ebenen nebst rauen, zerklüfteten Gebirgszügen und unzählige antike sowie mittelalterliche Sehenswürdigkeiten. Die größte und landschaftlich bunteste Kykladen-Insel, die Ihnen Dirk Schönrock und Eberhard Fohrer vorstellen, bietet ein vielfältiges Programm abseits vom Massentourismus Griechenlands. Und das Beste dabei: Obwohl der große Urlauberstrom bislang ausgeblieben ist, kann man in modernen Unterkünften wohnen, in vielen verlockenden Tavernen ausgiebig schlemmen und mancherorts sogar ein ausgeprägtes Nachtleben genießen. Ausflugstipps zur Nachbarinsel Paros sind außerdem im Buch enthalten. Aktuelle Auflage: März 2009 ! zur Leseprobe des Reiseführers "Naxos" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
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Die nördlichen Sporaden liegen verhältnismäßig dicht an der Insel Euböa und damit auch nicht sehr weit vom griechischen Festland entfernt. Seit 1992 gehören die Inseln zum Meeresnationalpark "Nördliche Sporaden", das zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben eingerichtet wurde. Die Inseln zeichnen sich durch große Kiefernwälder, steile und bizarre Felsküsten sowie herrliche Badebuchten und Strände mit glasklares Wasser aus. Die schönste - aber seit einigen Jahren vom Tourismus auch teilweise hoffnungslos überlaufene - Insel ist Skiathos. Sie ist die nordwestlichste Insel der nördlichen Sporaden ( Infos zu Skiathos finden Sie unter "S"). Die anderen Inseln sind Skopelos, Alonissos und das etwas abseits (südöstlich) gelegene Skiros. Über diese drei Inseln finden Sie nachfolgend einige Informationen.
Skopelos
(96 qkm - 5.000 Einwohner): Im Gegensatz zu Skiathos hält sich der
Touristentrubel auf der Nachbarinsel Skopelos noch in Grenzen. Aber auch
Skopelos hat sehr schöne Strände und bietet gute Wandermöglichkeiten.
Nur Skopelos-Stadt mit seinen weißen Häusern und roten Dächern ist in
der Hochsaison manchmal ziemlich voll. Der Hafenort liegt in einer
wirklich schönen Bucht an der Ostküste und die Häuser ziehen sich einen
Hang hinauf.
Skopelos ist auch die Insel der Kirchen, Klöster und Kapellen - über 350
soll es von ihnen geben und viele davon liegen sehr schön in einer
Landschaft mit Mandel-, Oliven- Pflaumen- und Feigenbäumen. Schöne
Strände sind Limnonari (an der Südküste) und Hovolo, Milia sowie
Panormos (an der Westküste). Ein bezauberndes Bergdorf ist Glossa,
welches ziemlich weit im Norden der Insel liegt. Die Häuser (viele noch
im türkischen Baustil) ziehen sich malerisch einen Hang hinauf. Von hier
oben genießt man einen herrlichen Ausblick. Der zweite Hafenort der
Insel, an dem auch Fähren anlegen, ist Loutraki und liegt im Norden der
Insel an der Westküste. Hier geht es noch ziemlich gemütlich und
beschaulich zu und es gibt zahlreiche Tavernen und Kafenia.
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Skiathos, Alonissos, Volos (Festland)
und Kimi (Euböa).
Alonissos
(62 qkm - 2.500 Einwohner): Noch ruhiger geht es auf der kleinen Insel
Alonissos zu. Zwar hat in den letzten Jahren auch auf dieser Insel der
Tourismus Einzug gehalten, dieses aber nur in einem überschaubaren
Rahmen. Die Einwohner der Insel leben noch hauptsächlich von der
Landwirtschaft und dem Fischfang. Auch auf Alonissos gibt es mehrere
schöne Strände, die aber zum Teil nur schwierig zu erreichen sind, da
noch lange nicht alle Straßen der Insel in gutem Zustand sind und einige nur auf
einem Trampelpfad zu erreichen sind. Der ehemalige Hauptort der Insel
heißt ebenfalls Alonissos und liegt nicht weit vom Hafenort Patitiri
entfernt, wo auch die Fähren anlegen. Patitiri ist erst Mitte des 20.
Jahrhunderts entstanden, als die Regierung von Griechenland beschloss, die
Insel an das Verkehrsnetz anzuschließen. Nachdem der Ort Alonissos 1965
von einem Erdbeben heimgesucht wurde, zogen die meisten der noch
verbliebenen Einwohner hinunter nach Patitiri. Mittlerweile sind viele der
leerstehenden Häuser an Ausländer verkauft worden, die sich hier ein
Feriendomizil geschaffen haben.
Die Strände an der Ostküste sind von Land aus nur schwer zu erreichen.
Dafür fahren kleine Boote von Patitiri mit den Badegästen in die
verschiedenen Buchten. Zu den schönsten Stränden gehören Kokkino Kastro
und Agios Dimitrios. An der Südküste gibt es einige Strände, die man
von Patitiri zu Fuß oder mit dem Moped erreichen kann.
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Skiathos, Skopelos, Volos (Festland)
und Kimi (Euböa).
Skyros
(208 qkm - 3.000 Einwohner): Skyros ist die größte Sporaden-Insel, vom
organisierten Tourismus bisher aber fast vollständig verschont geblieben.
Der Grund liegt wahrscheinlich in der Entfernung, denn Skyros liegt
ziemlich weit weg von den anderen Inseln der Sporaden. Die Touristen, die
auf die Insel kommen halten sich auf dem nördlichen Teil der Insel auf.
Dort liegt auch der Hauptort der Insel, der ebenfalls Skyros heißt (an
der Ostküste, der Ort wird manchmal auch Chora genannt). Die Fähren legen aber an der Westküste in Linaria
an.
Der Ort Skyros ist sehr schön und erinnert an ein Amphitheater - enge
Gassen und gepflegte weiß getünchte Häuser ziehen sich einen Berg
hinauf. Eine Festung aus der venezianischen Zeit thront über der Stadt.
Sehenswert sind auch das Mönchskloster Agios Georgios, das Faltais-Museum
und das archäologische Museum. Vom Ort Skyros empfiehlt sich eine
Bootstour entlang der Küste, bei der man auch die Grotten von Pendekali
und Gerania anläuft.
Der Süden der Insel ist gebirgig und einsam. Die Straßen sind
überwiegend in einem schlechten Zustand. Der Norden ist hingegen
wesentlich flacher. Schöne Strände liegen bei Magasia und Molos (mit
Dünenlandschaft) und befinden sich etwas nördlich vom Ort Skyros an der
Ostküste. An der Westküste ist die Bucht von Kalogrias mit einem
Sandstrand besonders schön.
Mit Fähren und Tragflächenbooten bestehen u.a. Verbindungen zu Kimi
(Euböa), Skopelos und Skiathos. Skyros hat auch einen Flughafen (ein
Militärflughafen, auf dem aber auch Olympic Airways landet), von dem aus
eine tägliche Verbindung mit Athen besteht.
![]() Bestellen |
Skiathos, Skopelos, Alonnisos, Skyros Das Buch widmet sich den vier bewohnten Inseln der Nördlichen Sporaden – allesamt attraktive Reiseziele mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Urlaubsangebot. Skiathos glänzt mit einigen der besten Strände Griechenlands, Skopelos, die Hauptinsel des Archipels, präsentiert sich als dicht bewaldetes Eiland mit riesigen Oliven- und Mandelbaumhainen und nicht weniger als 360 (!) grellweißen Kapellen, Kirchen und Klöstern. Alonissos bietet beste Wandermöglichkeiten durch grüne Pinienwälder und vor allem jede Menge Ruhe und Abgeschiedenheit, und Skyros schließlich lockt mit viel Kultur, traditionellen Festen und einem mystischem Faschingsbrauch. Dirk Schönrock, "Griechenlandfan der verschärften Sorte", gibt einen umfassenden Überblick über eine faszinierende Inselwelt, die lebendige Städte, abgelegene Dörfer, touristische erschlossene Strände und einsame Buchten in idealer Weise vereint. zur Leseprobe des Reiseführers "Skiathos, Skopelos, Alonnisos, Skyros" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
Griechenlands
Norden hat im Vergleich zu den anderen Gebieten Griechenlands zahlreiche Seen
und Flüsse. Die Landschaft ist rauer, hat aber auch teilweise sehr fruchtbare
Gegenden. Nordgriechenland ist touristisch - mit wenigen Ausnahmen (z.B.
Chalkidiki) - noch nicht so sehr erschlossen. Durch die Nähe zu einigen
politischen und militärischen Krisengebieten der letzten Jahre (z.B. Albanien,
Kosovo und Türkei) ist das Leben in dieser Region für viele Menschen nicht
einfach.
Auch das Klima unterscheidet sich vom Rest Griechenlands. Von November bis März
geht der Winter und es kommt nicht selten vor, dass die Temperaturen in den
Bergen auf bis zu -20 Grad absinken. Bis in den Mai sind die Gipfel der
höchsten Berge noch mit Schnee bedeckt. Hier gibt es auch - was man in
Griechenland eigentlich nicht erwartet - einige Wintersportorte. Von Anfang
April bis Mitte Juni geht der Frühling mit Temperaturen bis zu 25 Grad. Der
Sommer erstreckt sich von Mitte Juni bis Mitte September.
Nordgriechenland ist in drei Regionen aufgeteilt: Makedonien, Thrakien und
Epirus. Weitere Einzelheiten über Nordgriechenland (z.B. über
Sehenswürdigkeiten) finden sie auf den Seiten mit den Informationen zu diesen
drei Regionen (über Makedonien auf dieser Seite, über Thrakien auf der Seite
mit Informationen über Stichwörter mit den Anfangsbuchstaben T + U und über
Epirus auf der Seite mit Informationen über Stichwörter mit den
Anfangsbuchstaben E + F).
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Nord- und Mittel-Griechenland In den letzten Jahren waren es vor allem per Charter erreichbare Inselziele, die immer neue Zuwachsraten erzielten. Die nördlichen Landesteile wiederum hatten durch den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien das Ausbleiben der vielen vorher auf dem Landweg anreisenden Griechenlandurlauber zu verschmerzen. Doch nun ist auch hier eine Trendwende feststellbar: Immer mehr Besucher wissen die landschaftliche Vielfalt Nordgriechenlands, seine endlos langen Küsten und das waldreiche, gebirgige Landesinnere zu schätzen, wobei die meisten mittlerweile per Flug oder mit der Fähre anreisen. Das Standardwerk von Peter Kanzler und Andreas Neumeier ist für Griechenlandkenner und Neuentdecker ein unverzichtbarer Reisebegleiter – randvoll mit nützlichen Informationen und unterhaltsamen Hintergrundstorys. zur Leseprobe des Reiseführers "Nord- und Mittel-Griechenland" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
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TIPP: |
Eine
Vielzahl an Reiseberichten über die griechischen Inseln und das Festland sowie
umfangreiche Infos rund um
Griechenland
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