Griechenland
- Informationen
zu den Buchstaben T und U
Neben dem Kafenion (Informationen
dazu siehe unter "K") hat
auch die Taverne eine immer noch große Bedeutung im täglichen Leben der
Griechen und das besonders im ländlichen Bereich und in kleineren Städten. Was
tagsüber für die Griechen das Kafenion ist, ist am Abend die Taverne. Das
Leben vieler Griechen spielt sich nicht - wie in weiten Teilen Mitteleuropas -
hauptsächlich zuhause ab, sondern in Gesellschaft mit Freunden und Verwandten.
Und dazu dient u.a. auch die Taverne (nicht gemeint sind die zahlreichen
"Touristen-Tavernen" in den Urlaubszentren).
Die Griechen gehen zwar auch in die Taverne um zu essen, aber der wichtigste
Grund ist die Unterhaltung mit Freunden und Verwandten. Es bilden sich dabei
meist größere Tischrunden und nicht selten wird ein weiterer Tisch
dazugestellt, wenn später noch weitere Bekannte in die Taverne kommen. Man wird
nur äußerst selten sehen, dass ein griechisches Ehepaar allein an einem Tisch
sitzt. Außerdem gehen die Griechen selten vor 21:00 Uhr zum Essen. Besonders im
ländlichen Bereich werden in der Taverne dann zahlreiche kleine Gerichte
bestellt, die dann über den ganzen Tisch verteilt werden. Jeder von der
Tischrunde "bewaffnet" sich mit einer Gabel und nimmt sich von den
Tellern was er möchte. Dabei wird dann weiter geredet und diskutiert - ein
solches Essen zieht sich daher häufig über mehrere Stunden hin.
(Weitere Informationen zum
Essen finden Sie unter "E").
Taxis sind in ganz Griechenland ein
beliebtes und - im Vergleich zu Deutschland - recht preiswertes
Verkehrsmittel. Besonders in den Großstädten ist es aber schwierig eines der
begehrten Taxis zu bekommen. In Athen gibt es
z.B. ca. 13.000 (!) Taxis
und diese gelben Fahrzeuge sind auch stets präsent - aber leider immer schon
voller Fahrgäste. Es kann also zum Geduldsspiel werden, bevor man ein freies
Taxi findet. Ein Tipp: Taxifahrer halten auf Handzeichen - also Arm
herausstrecken und winken. Auch wenn schon ein Gast im Taxi sitzt und man will
ungefähr in die gleiche Richtung, wird man mitgenommen (man zahlt aber
unabhängig voneinander). Eine Taxifahrt kann zum Erlebnis werden, denn der
Fahrstil kann dem Fahrgast (unabhängig von der Hitze) häufig den Schweiß auf
die Stirn treiben. Und im besten Zustand sind die Taxis auch nicht immer.
Außerdem sind einige der Taxifahrer nicht für ihre Ehrlichkeit beim Fahrpreis
berühmt - aber schwarze Schafe gibt es überall.
Selbst auf kleineren Inseln werden Sie - sofern es die Straßenverhältnisse
erlauben - Taxis vorfinden. Manchmal sind sie auch das einzige Verkehrsmittel,
um als Urlauber zu einem bestimmten Ziel zu kommen.
Die Taxis haben in Griechenland aber keine einheitliche Farbe - in Athen sind
sie z.B. gelb, auf Rhodos blau, auf Karpathos grau usw.
Neben dem normalen Fahrpreis fallen manchmal Zuschläge an - so z.B.
- für Gepäck
- an Feiertagen (z.B. in der Osterwoche)
- für Nachtfahrten
- für telefonisch bestellte Taxis
Thassos (398 qkm - 14.000 Einwohner) ist die zweitgrößte der nordägäischen Inseln und die nördlichste Insel Griechenlands. Wegen ihrer Nähe zum Festland gehört sie jedoch zum Regierungsbezirk von Kavalla (Ost-Makedonien). Die Insel ist vom Tourismus noch nicht so sehr überlaufen, obwohl sie sehr schöne Strände hat und auch recht abwechslungsreich ist. Leider wurden 1986 größere Waldgebiete Opfer einer schlimmen Brandkatastrophe. Trotzdem ist Thassos immer noch eine grüne Insel. Der höchste Berg der Insel ist 1.204 Meter hoch. Thassos-Stadt (ca. 3.000 Einwohner) und Skala Prinos sind die Fährhäfen der Insel. In Thassos-Stadt lohnt ein Besuch der antiken Agora (aus dem 5. Jh. v. Chr. - mit einigen wieder aufgestellten Säulen), des archäologischen Museums (mit Funden aus der archaischen und römischen Zeit) und des Amphitheater (liegt oberhalb der Stadt an einem Hang mit herrlichem Ausblick). Schöne Strände findet man an der Ostküste bei Kinira, an der Südküste bei Aliki und an der Westküste im Umkreis von Potos (z.B. Psili Ammos Beach). Es folgt eine kurze Beschreibung von Sehenswürdigkeiten und interessanten Dörfern:
Kloster Archangelou - Dieses Nonnenkloster liegt an der Südküste zwischen Aliki und Astris direkt an einem Steilhang. Das Kloster und der Garten sind sehr gepflegt. Im Innenraum der Kapelle befinden sich mehrere Ikonen. Der Blick auf das Meer ist wunderschön. Das Kloster ist u.E. tagsüber immer geöffnet.
Limenaria - Limenaria liegt an der Südwestküste und ist der zweitgrößte Ort der Insel. Schön ist der kleine Hafen mit zahlreichen Fischerbooten.
Maries - Maries ist ein kleines verträumtes Dorf mit vielen alten Häusern an der Westküste. Wer das typische griechische Leben genießen will, sollte einmal auf der kleinen Platia in eine der gemütlichen Kafenia einkehren.
Panagia - Panagia liegt im Nordosten der Insel an den Ausläufern des Profitis Ilias. Im oberen Teil des Dorfes liegt unter einigen hohen Platanen die alte Platia, an der sich fünf Quellen treffen. Hier kann man noch die Ruhe genießen. Eine kleine Taverne lädt außerdem zum Verweilen ein. Panagia ist für einen ausgezeichneten Honig bekannt.
Potamia - Auch Potamia ist ein gemütliches kleines Dorf (ca. 3 km südlich von Panagia) mit vielen kleinen und engen Gassen. Im Zentrum von Potamia sollte man das Museum des Künstlers Vagis besuchen.
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Thassos und Samothraki Die im Norden der Ägäis gelegenen Inseln werden oft mit grünen Smaragden verglichen. Mit ihren kristallklaren Bächen, ihren steilen Wasserfällen, den dichten Wäldern und riesigen Farnen erinnern insbesondere die Nordhälften der Inseln fast an tropische Urwaldlandschaften. Während das ruhige Samothraki besonders von eingefleischten Griechenlandfans besucht wird, magnetisiert das quirlige Thassos Urlauber aller Couleur. Badefans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde, denn neben vielen feinsandigen Stränden haben die Inseln Berge mit durchaus alpinem Charakter zu bieten. Antje und Gunther Schwabs Reisehandbuch enthält Wandervorschläge, weist auf die besten Bademöglichkeiten hin, bietet Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken und gibt Anregungen für ein aufregendes Nachtleben. Die Palette reicht vom einfachen Privatzimmer bis zum Luxushotel und von der schlichten Dorftaverne bis zum Feinschmeckerrestaurant. zur Leseprobe des Reiseführers "Thassos und Samothraki" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
Mikis Theodorakis ist der
bekannteste Komponisten und Interpret Griechenlands. Theodorakis wurde am 29.07.1925 auf
der Insel Chios geboren. Während des 2. Weltkrieges schloss er sich den
Widerstandskämpfern an, die gegen die Besatzungssoldaten aus Italien und
Deutschland kämpften. In dem Bürgerkrieg, der sich fast nahtlos an den 2.
Weltkrieg anschloss, kämpfte er auf der Seite der Linken. Theodorakis wurde in
dieser Zeit mehrfach verhaftet und gefoltert. Nach dem Bürgerkrieg erholte er
sich auf Kreta von den Auswirkungen der Folterungen. Als es ihm wieder besser
ging, setzte er in Athen und Paris sein Musikstudium fort. Seine erste Sinfonie
widmete er der Versöhnung der Griechen, denn durch den Bürgerkrieg waren tiefe
Gräben innerhalb der Bevölkerung entstanden. Kurz darauf wendete sich
Theodorakis aber der ernsten Musik ab und widmete seine ganze Schaffenskraft der
griechischen Volksmusik, da ein "Glaubenskampf" zwischen der demotischen und der rembetischen Musik entbrannt war. Der Rembetiko (weitere
Informationen unter "R") ist
die Musik der ärmeren Stadtbevölkerung, die demotische Musik hingegen die
traditionelle Musik der einzelnen Regionen und Inseln. In diese Zeit fällt auch
seine weltweit bekannte Musik zu dem Film "Zorbas".
1967 kam es dann in Griechenland zum Putsch der Obristen und einer
Militärdiktatur. Theodorakis schloss sich der Patriotischen Front an und wurde
einige Monate später verhaftet, wieder gefoltert und in das Konzentrationslager
Oropos verschleppt. Eine schwere Erkrankung suchte ihn dort auf, die fast
zu seinem Tod geführt hätte. Erstmals setzte eine internationale
Solidaritätsbewegung für Theodorakis ein, der sich so bekannte Künstler wie
Leonard Bernstein und Harry Belafonte angehörten. 1970 wurde er ins Exil
geschickt. Weltweit gab er anschließend Konzerte, um mit seiner Musik den Kampf
gegen die Militärdiktatur wieder aufzunehmen und sich für die Demokratie in
seinem Heimatland einzusetzen. Mikis Theodorakis wurde damit zum Inbegriff des
Widerstandes gegen jegliche Diktatur.
Nachdem die Militärdiktatur 1974 gestürzt wurde, kehrte Theodorakis nach
Griechenland zurück und wurde wie ein Volksheld gefeiert. Da das politische
Leben in Griechenland aber immer noch nicht in geordneten Bahnen verlief,
fühlte er sich hin- und hergerissen. Ende der siebziger Jahre ging er zurück
nach Paris und widmete seine ganze Kraft wieder der sinfonischen Musik. Neben
den Sinfonien, der Kirchenmusik und den Kantaten schrieb Theodorakis auch einige
Opern (z.B. Elektra und Medea).
Anfang der neunziger Jahre setzte er sein politisches Engagement in Griechenland
fort (ein Schwerpunkt war u.a. die Aussöhnung zwischen den Griechen und den
Türken). Seit Mitte der neunziger Jahre ist Mikis Theodorakis nur noch als Komponist und Dirigent tätig.
Die Region Thessalien liegt so ziemlich in der Mitte Griechenlands (östlich der Region Epirus und südlich der Region Makedonien. Die Haupteinnahmequelle der ca. 1 Million Menschen ist immer noch die Landwirtschaft (u.a. Weizen, Baumwolle, Oliven und Wein). Die östliche Hälfte ist von großen Ebenen geprägt, während die westliche Hälfte sehr gebirgig ist. Schöne Strände gibt es eigentlich nur auf der Halbinsel Magnisia (Pilion). Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Thessalien sind die Meteora-Klöster (siehe dazu unter "M"). Einige weitere Orte und Sehenswürdigkeiten werden nachfolgend kurz beschrieben:
Kalambaka - Dieses kleine Städtchen (ca. 6.000 Einwohner) liegt unmittelbar unterhalb der Meteora-Klöster und empfiehlt sich daher als Ort für eine Übernachtung, wenn man die Klöster besuchen will. Kalambaka lebt vom Tourismus (aber fast ausschließlich von Tagestouristen) und hat daher viele Hotels, Cafes und Tavernen.
Larissa - Larissa ist die Bezirkshauptstadt von Thessalien (ca. 110.000 Einwohner). Dieser Stadt braucht man eigentlich keinen Besuch abstatten, sie ist hier nur erwähnt, weil es die Hauptstadt dieser Region und die größte Stadt Thessaliens ist.
Pilion - Diese Halbinsel hat für Urlauber einiges zu bieten. So gibt es hier schöne Sandstrände (z.B. Horefto und Agios Ioannis), einsame Buchten, viele Wälder und hohe Berge (teilweise über 1.500 Meter hoch - im Winter sogar Ski-Gebiet) mit schönen Bergdörfern. Während die Westküste ziemlich karg ist, findet man an der Ostküste ausgedehnte Wälder und große Obstplantagen. Sehenswerte Dörfer sind u.a. Zagora (im Nordosten der Halbinsel), Kissos, Hania und Platania (im Süden der Halbinsel).
Trikala - Die Stadt Trikala liegt am nördlichen Rand der thessalischen Tiefebene und hat ca. 40.000 Einwohner. Über der Stadt befinden sich auf dem Profitis Ilias die Überreste der byzantinisch-serbischen Festung Kastro. Im Zentrum der Stadt liegt der sehr schöne Platz "Platia Politechniou" am Ufer eines Baches mit kleinem Wasserfall.
Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und hat mittlerweile über 900.000 Einwohner. Thessaloniki ist die Hauptstadt der Region Makedonien, war 1997 Kulturhauptstadt Europas und ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und ein wichtiger Umschlagplatz für den Handel mit dem Balkan sowie dem Nahen und Mittleren Osten. Schon in der Antike war Thessaloniki sehr bedeutend, denn die Stadt lag an der Via Egnatia, dem Handelsweg zwischen Italien und Konstantinopel. Gegründet wurde die Stadt 315 v. Chr. von König Kassandros und erhielt den Namen seiner Frau Thessaloniki, einer Schwester von Alexander dem Großen. 1430 wurde Thessaloniki von den Türken erobert. Von der Beatzungszeit zeugen noch heute mehrere Moscheen. Saloniki - wie die Stadt von den meisten Griechen genannt wird - ist eine moderne Stadt mit zahlreichen ruhigen Ecken und mehreren antiken und mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten.
Weiße Turm - Wahrzeichen der Stadt am Thermäischen Golf ist der "Weiße Turm" an der Hafenpromenade. Er ist ein Überbleibsel einer Befestigungsanlage aus dem 4. Jh., die im 15. Jh. von den Türken ausgebaut wurde. Zur Zeit der Türkenherrschaft war der ca. 30 Meter hohe Turm ein gefürchtetes Gefängnis. In dem Turm befindet sich jetzt ein byzantinisches Museum.
Galeriusbogen - Nördlich vom weißen Turm an der Odos Egnatia befindet sich der Galeriusbogen. Der Triumphbogen stammt aus der römischen Epoche, überspannte einst die Prachtstraße und wurde aus Anlass des Sieges von Kaiser Galerius über die Perser im Jahr 303 errichtet. Heute stehen noch zwei der Hauptpfeiler, die mit Marmorplatten verkleidet sind.
Rotonda - die Rotonda ist ein Rundbau und wurde im 4. Jh. für Kaiser Galerius als Mausoleum gebaut. Dieses Bauwerk steht nicht weit vom Galeriusbogen entfernt. Während der Türkenherrschaft diente die Rotonda als Moschee. Das noch stehende Minarett erinnert an diese Zeit. In diesem Gebäude ist jetzt das Museum für frühchristliche Kunst untergebracht.
Altstadt - Die Altstadt von Thessaloniki (Ano Poli) liegt etwas oberhalb und gewährt einen schönen Blick über die ganze Stadt und auf das Meer. Enge Gassen, schmale Treppen und zahlreiche Torbogen vermitteln einen urigen Eindruck, man fühlt sich wie in einem griechischen Dorf. Hier gibt es auch noch mehrere urige Tavernen und Kafenia. Ebenso stößt man auf Teile der alten Stadtmauer, die bis zu 10 Meter hoch war.
Archäologische Museum - Das Archäologische Museum liegt am Hant-Platz und zeigt zahlreiche Funde aus unterschiedlichen Epochen (u.a. Skulpturen, Mosaikböden, Vasen, Schmuck, Waffen, Werkzeuge und Münzen).
Außerdem
gibt es in Thessaloniki eine Vielzahl an interessanten Kirchen, für die diese
Stadt berühmt ist - z.B. Agia Sophia (8. Jh.), Agios Nikolaos Orphanos (14.
Jh.), Agia Ekaterini (13. Jh.), Kloster Vlatadon (14. Jh.), Panagia Chalkeon
(11. Jh.), Agios Dimitrios (5. Jh.) und Profitis Ilias (14. Jh.).
Der Flughafen von Thessaloniki liegt ca. 15 km südlich vom Zentrum der Stadt.
Neben zahlreichen Chartermaschinen starten und landen hier auch viele
internationale Linienfluggesellschaften. Innergriechische Verbindungen gibt es
u.a. mit Athen, Ioannina, Kreta, Rhodos und Skiathos. Schiffsverbindungen
bestehen hauptsächlich zu den Sporaden.
Die
Region Thrakien ist die nordöstlichste Region Griechenlands und grenzt an
Bulgarien und der Türkei. Westlich von Thrakien liegt die Region
Makedonien. Zur Grenze nach Bulgarien ist diese Region sehr gebirgig. Zur Küste
hin erstrecken sich ausgedehnte Ebenen mit riesigen Tabakplantagen und
Getreidefeldern. Das Wasser aus dem Gebirge lässt hier eine ertragreiche
Bewirtschaftung zu. Über 400 Jahre war diese Region von Türken und Bulgaren
besetzt. Den muslimischen Einfluss merkt man noch besonders in der
Bezirkshauptstadt Xanthi (ca. 30.000 Einwohner), denn in Xanthi und den
umliegenden Dörfern leben noch zahlreiche türkische Moslems und der
islamischen Religion angehörige bulgarischstämmige Bewohner.
Es folgen einige kurze Beschreibungen von interessanten Orten und
Sehenswürdigkeiten:
Alexandropolis - Die Hafenstadt Alexandropolis (ca. 35.000 Einwohner) liegt ziemlich weit im Osten und ist nicht einmal 50 km von der türkischen Grenze entfernt. Von Alexandropolis legen die Fähren zur Insel Samothraki ab. Da die Stadt erst um 1875 erbaut wurde, gibt es kaum nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Gemütlich ist es eigentlich nur an der Hafenpromenade im Bereich des Leuchtturmes. Im Bereich von Alexandropolis gibt es einige recht gute Strände (z.B. bei Makri).
Evros-Delta - Das Evros-Delta verläuft fast parallel zur türkischen Grenze und ist am besten von Alexandropolis aus zu erkunden. Da es sich zum großen Teil um militärisches Sperrgebiet handelt, sollte man sich im Ort Feres (ca. 15 km von Alexandropolis) einer geführten Tour anschließen. In den Sümpfen sieht man zahlreiche Störche. Bei einer Bootstour sieht man dann Tausende von Flamingos und zahlreiche Pelikane. Weiter nördlich (bei dem Ort Dadia) kann man u.U. auch Geier und Adler sowie Schakale und Wölfe sehen.
Komotini - Diese Stadt mit ca. 35.000 Einwohnern liegt am Fuße des Rhodope-Gebirges. Der islamische Einfluss in der Stadt ist auch heute noch unverkennbar - zahlreiche bazarähnliche Geschäfte, Kaffeehäuser und Moscheen prägen das Bild. Sehenswert sind die Überreste einer Festung aus dem 4. Jh. v. Chr., das archäologische Museum mit einer Büste des römischen Kaisers Marc Aurel aus purem Gold sowie das Volkskundemuseum.
Nestor-Delta - Das Nestor-Delta liegt zwischen den Regionen Makedonien und Thrakien, zieht sich ca. 50 km entlang der Küste und ist ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Es ist eine ca. 500 qkm große Landschaft aus Lagunen, Salzwiesen, Dünen und Seen, in denen zahlreiche Reiher, Flamingos, Schildkröten und Fischotter beheimatet sind. Auch Adler soll es hier noch geben, die sich im Auwald ihre Horste haben. Hauptsächlich sind es Schreiadler, aber es soll auch noch einige der großen Seeadler geben.
Xanthi - In der Bezirkshauptstadt kommt man sich - besonders an jedem Samstag, wenn ein großer Wochenmarkt stattfindet - vor, als wenn man nicht in Griechenland, sondern in einer türkischen Stadt ist. Die orientalische Atmosphäre eines Bazars ist unverkennbar. Sehenswert sind die zahlreichen Herrenhäuser im Stadtzentrum und die Überreste einer byzantinischen Festung oberhalb der Stadt (mit sehr schönem Rundblick). Xanthi liegt im Landesinneren und ist von großen Tabakplantagen umgeben.
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Nord- und Mittel-Griechenland In den letzten Jahren waren es vor allem per Charter erreichbare Inselziele, die immer neue Zuwachsraten erzielten. Die nördlichen Landesteile wiederum hatten durch den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien das Ausbleiben der vielen vorher auf dem Landweg anreisenden Griechenlandurlauber zu verschmerzen. Doch nun ist auch hier eine Trendwende feststellbar: Immer mehr Besucher wissen die landschaftliche Vielfalt Nordgriechenlands, seine endlos langen Küsten und das waldreiche, gebirgige Landesinnere zu schätzen, wobei die meisten mittlerweile per Flug oder mit der Fähre anreisen. Das Standardwerk von Peter Kanzler und Andreas Neumeier ist für Griechenlandkenner und Neuentdecker ein unverzichtbarer Reisebegleiter – randvoll mit nützlichen Informationen und unterhaltsamen Hintergrundstorys. zur Leseprobe des Reiseführers "Nord- und Mittel-Griechenland" >>> zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>
Pressestimmen: |
Besonders im ländlichen Bereich - und dort auch meist nur in alten Tavernen - sind die Toiletten manchmal recht gewöhnungsbedürftig, denn es gibt teilweise keine WC´s auf denen man sitzt, sondern man stellt sich mit den Füßen auf zwei Fußtritte und hockt sich über eine Öffnung im Boden, um das "Geschäft" zu erledigen. Das erfordert natürlich etwas "Treffsicherheit" und auch ein gutes Gleichgewicht. Aber keine Angst, in den touristischen Gebieten finden Sie Toiletten vor, wie wir sie von zuhause kennen, und in den Hotels sowieso. Da das Abwassersystem in Griechenland total veraltet ist, werfen die Griechen das benutzte Toilettenpapier nicht in das Klo, sondern in einen Eimer, der neben dem WC steht. Damit sollen Verstopfungen des maroden Abwassersystems vermieden werden. Nicht selten findet man auf den Toiletten ein Hinweisschild vor, auf denen steht, dass sich bitte auch die Urlauber so verhalten mögen. Öffentliche Toiletten sind leider sehr häufig in einem schlechten Zustand und nicht gerade sauber. Einige Papiertaschentücher sollte man immer parat haben, denn nicht immer findet man in den öffentlichen WC´s Toilettenpapier vor. Da manchmal nur der griechische Name an der Tür steht, ob es eine Toilette für Männlein oder Weiblein ist, hier die Übersetzung : ginaikon = Frauen, andron = Herren.
Mittlerweile
besuchen jedes Jahr mehr Urlauber Griechenland, wie das Land Einwohner hat.
Dabei hat sich (leider) das Urlaubsklientel erheblich verändert. Früher waren
es überwiegend Urlauber, die die griechische Kultur und die zahlreichen
Sehenswürdigkeiten kennen lernen wollten. Heute steht bei vielen Touristen
"Sonne, Strand und Fun" ganz oben auf dem Urlaubswunschzettel.
Wir haben schon zahlreiche Touristen gesehen, die während ihrer 14 Tage Urlaub
nicht ein einziges mal die Hotelanlage verlassen haben - besonders seit der
"Modeerscheinung" All-Inclusive. So kann man natürlich
Griechenland, die Griechen und deren Kultur nicht kennen lernen, was wir
persönlich als sehr schade empfinden. Griechenland hat nämlich mehr als Sonne,
sauberes Wasser und schöne Strände zu bieten. Leider fällt es auch immer mehr
Touristen schwer, sich im Urlaub wie ein Gast zu benehmen. Nicht selten werden
Sitten und Gebräuche mit Füßen getreten. Wir können es uns z.B. kaum
vorstellen, dass eine deutsche Frau in Deutschland auf die Idee kommen würde,
eine Kirche im Bikini zu besichtigen - in Griechenland haben wir es leider schon
gesehen. Peinlich ist es auch, wenn sich Urlauber in eine Strandtaverne setzen,
sich dort ein Mineralwasser bestellen und dann ihre mitgebrachten Sandwiches
essen. Zuhause würde wohl keiner auf die Idee kommen, sich in einem Restaurant
nur ein Getränk zu bestellen, um dann das mitgebrachte Essen zu verspeisen.
Immer mehr Urlauber bringen auch ihre im Supermarkt etwas günstiger gekauften
Getränke mit an die Poolanlage des Hotels, obwohl es dort eine Poolbar gibt
(würden wir zwar nicht machen, aber damit kann man ja eventuell noch leben).
Aber einige besitzen dann noch die Unverfrorenheit und gehen an die Poolbar, um
sich dort Gläser und Eiswürfel zu holen und regen sich dann noch lauthals auf,
wenn ihnen gesagt wird, dass dieses für selbst mitgebrachte Getränke leider
nicht möglich ist.
Der Massentourismus hat aber noch weitere negative Erscheinungen. Besonders in
den Jahren zwischen 1980 und 1990 wurde zahlreiche Hotelklötze in die
Landschaft gesetzt, die die ansonsten schöne Landschaft zerstören.
Mittlerweile hat man jedoch aus den Fehlern gelernt und die jetzt entstehenden
Hotelneubauten passen sich meist der Landschaft an. Durch den Massen- und
Billigtourismus sind in den letzten Jahren viele Fastfood-Restaurants entstanden
und diese haben dafür gesorgt, dass leider immer mehr urige Tavernen aufgeben
mussten.
Will man einen erholsamen Urlaub in Griechenland verbringen, sind die
mittlerweile zahlreichen Ferienwohnungen
und Ferienhäuser eine gute Alternative zu den meist größeren Hotels, in
denen man bei Pauschalreisen überwiegend untergebracht wird.
In Griechenland gilt die "Osteuropäische Zeit" - gegenüber der "Mitteleuropäischen Zeit" herrscht eine Abweichung von + 1 Stunde (Beispiel: in Deutschland = 14:00 Uhr - in Griechenland = 15:00 Uhr). Da es in Griechenland auch die "Sommerzeit" gibt und die Uhren am gleichen Tag umgestellt werden, bleibt es immer bei der Abweichung von 1 Stunde.
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TIPP: |
Eine
Vielzahl an Reiseberichten über die griechischen Inseln und das
Festland
sowie umfangreiche Informationen rund um Griechenland finden Sie
hier:
(in Kooperation mit griechenland-infos.de)
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